Mit einem Stand der finanziellen Rücklagen von 6,895 Millionen Euro schloss die Jahresrechnung des kommunalen Haushalts 2018 in Bonndorf ab. Stadtkämmerer Nikolaus Riesterer freute sich bei seinen Erläuterungen in der Gemeinderatssitzung: Die Rücklagen stellten ein ordentliches finanzielles Polster für die Stadt dar. Die nicht vorgesehene Zuführung von rund 1,336 Millionen Euro hatten die allgemeinen finanziellen Rücklagen anwachsen lassen. Geplant gewesen war 2018 eine Entnahme von 364 000 Euro und ein Rücklagenstand von rund 5,195 Millionen Euro.

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Der Gesamthaushalt hatte ein Volumen von rund 31,569 Millionen Euro (Vermögenshaushalt rund 7,427 Millionen Euro; Verwaltungshaushalt rund 24,142 Millionen Euro). Das Rechnungsergebnis der Gewerbesteuer habe aufgrund einer Nachzahlung bei rund 6,41 Millionen Euro (Plan: 6 Millionen Euro) gelegen. Die von Bonndorf zu zahlende Gewerbesteuerumlage verringerte sich auf rund 879.000 Euro (minus rund 367.000 Euro). Die Schlüsselzuweisungen vom Land erhöhten sich auf rund 2,335 Millionen Euro (plus rund 94.270 Euro).

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Der Schuldenstand belief sich Ende 2018 auf null Euro. Die größten Investitionen: Ausbau des Internet-Breitbandnetzes (rund 3,933 Millionen Euro), Bau des Pumpwerks Boll (rund 641.858 Euro) und Bau des Bürgerhauses Wellendingen (643.238 Euro).