Bonndorf Spitze: Schüler der Werkrealschule Bonndorf setzen Aufgaben für Firma Müller Landmaschinen perfekt um

Zehn Schüler der Werkrealschule Bonndorf erhalten bei der Präsentation ihrer Projektarbeit für die Firma Müller Landmaschinen in Bonndorf großes Lob. Sie erfüllen alle Anforderungen.

Große Lob- und Dankesworte erhielten zehn Schüler der Werkrealschule Bonndorf bei der Präsentation ihrer Projektarbeit für die Firma Müller Landmaschinen in Bonndorf. Jens Boma hieß alle willkommen und blickte nochmals auf die Aufgabenstellung zurück. Vier Anforderungen waren zu erfüllen. Eine Halterung für die Maschineninformation war zu bauen. Außerdem war ein Behälter für mindestens zehn Visitenkarten vorzusehen und die Prospekte sollten wetterfest im Außenbereich angebracht werden können. Unterstützt wurde die Projektarbeit von der Kooperativen Berufsorientierung (Koobo) und von Theo-Prax, Zentrum für Chemische Technologie (ICT) des Fraunhofer Instituts Pfinztal.

Geschäftsführerin Maria Müller lobte bei der Präsentation, dass von den Schülern alle Anforderungen erfüllt und umgesetzt wurden. Sie haben sich mit Lieferanten unterhalten, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen. Der Vorschlag, dass statt Stahl auch Aluminium für die Ständer verwendet werden kann, wird übernommen. Dadurch würden die Info-Ständer leichter und sogar kostengünstiger. Sehr gut fand Geschäftsführerin Müller die Idee, den QR-Code am Objekt anzubringen. Die Ständer werden farblich passend zu den Maschinen aufgestellt.

Martina Parrisius, Leiterin des Theo-Prax-Zentrums, war sehr gespannt, was die Schüler vorstellen werden. Sie freute sich, dass alle als Hauptakteure dabeigeblieben sind und sich nie entmutigen ließen. Sie hätten von jeder Idee das Beste verwirklicht. Leiterin Parrisius fand das fertige Modell ansprechend und war von den vielen fröhlichen Farben begeistert. Sie überreichte den zehn Teilnehmern je ein Zertifikat von Koobo und Theo-Prax. Sie können von den Jugendlichen für den Weg in die Berufsausbildung genutzt werden, erklärte Martina Parrisus.

Schulleiterin Birgitta Stephan war stolz auf die tolle Leistung der Schüler. Ihr großes Dankeschön galt all denen, die die Jugendlichen bei ihrem Projekt unterstützt hatten. Fach- und Koobo-Lehrer Christopher Bäuerle dankte der Firma Müller, dass sie sich auf das Wagnis eingelassen habe, die Arbeit hervorragend begleitete und immer ein offenes Ohr für die Projektgruppe hatte. Seinen Dank sprach er auch dem Kultusministerium für die Unterstützung im Unterricht aus.

Friedrich Dietsche, Koobo-Beauftragter für das Staatliche Schulamt Lörrach, sprach allen Beteiligten ein Lob aus, denn sie seien dabei geblieben, auch wenn es Durststrecken gab. Alexandra Kostek, Referentin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sagte: "Der Weg nach Bonndorf hat sich für mich gelohnt". Das fertige Ergebnis sei wunderbar und die Arbeit sei eine gute Idee, die nun in der Praxis verwendet wird.

Kooperation mit der Werkrealschule

Zehn Schüler der achten Klasse der Werkrealschule Bonndorf hatten sich im abgelaufenen Schuljahr entschlossen, zur Berufsförderung an einem Projekt für die Firma Müller Landmaschinen in Bonndorf teilzunehmen.

  • Unterstützung: Unterstützt und begleitet wurde die Projektarbeit von der Kooperation Berufsorientierung (Koobo) und von Theo-Prax des Fraunhofer-Instituts Karlsruhe-Pfinztal.
  • Aufgabe: Die Aufgabenstellung lautete, eine Halterung für Maschineninforationen, Prospekte und Visitenkarten zu entwerfen und mit entsprechenden Materialen zu bauen. Die Aufgabe galt als eine Arbeit mit Ernstcharakter. Sie ergänzte die Angebote der Schule zur beruflichen Orientierung und sollte den Schülern helfen, Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln und zu üben, eigenverantwortlich sowie selbstständig im Team zu arbeiten.
  • Der Effekt: Die Jugendlichen lernten bei diesem Projekt, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten kennen und konnten sie weiterentwickeln. Das Projekt hat das ganze Schuljahr über gedauert. In dieser Zeit waren die Schüler der Werkrealschule mit der Realität des Arbeitslebens konfrontiert. Sie haben gelernt, praktisch zu arbeiten und mussten reale Probleme lösen. Fachlehrer Christopher Bäuerle stand den Schülern bei der Lösung von Problemen jederzeit mit Rat und Tat zur Seit.
Daniele Schüle

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