Gleich 15 Bergretter beteiligten sich am Wochenende an einer zweitägigen Weiterbildung, die von Bergrettungsdienstleiter Mathias Schübel und Lars Hering (Ausbilder Notfallmedizin) mit Unterstützung einiger Kollegen vorbereitet und koordiniert wurde.

Realitätsnahe Übungen

Der zweitägige Kurs war in theoretischer Unterweisung und realitätsnahen Übungen unterteilt. So standen am Samstag neben der Technik vor allem die medizinischen Notfälle im Vordergrund, die mit Fallbeispielen simuliert wurden. Am Sonntag fand im Bereich Gündelwangen an der Abzweigung in Richtung Schattenmühle eine praktische Übung statt. Ein Motorradfahrer verpasste die Kurve und stürzte rund 70 Meter in die Lotenbachklamm hinunter, so das Übungsszenario.

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Der verletzte Motorradfahrer wurde zunächst notfallmedizinisch von den Bergwachtrettern versorgt und anschließend mit vereinten Kräften unter Seilsicherung aus dem Steilhang gerettet. Die Übung lief laut Pressesprecher Lothar Schmidt routiniert ab. Deutlich wurde, welche Herausforderungen bei einem Bergrettungseinsatz gemeistert werden müssen.