Für vier erste Klassen des Bonndorfer Bildungszentrums läuteten am Samstagmorgen die Kirchenglocken, nicht nur als Hinweis auf den ökumenischen Gottesdienst, sondern – symbolisch – auch für den ersten Schultag und das damit verbundene Kennenlernen von Mitschülern, Klassenlehrerinnen und Schulräumlichkeiten in Bonndorf, Gündelwangen und Wellendingen.

Organisation gut bewältigt

Birgitta Stephan, die Rektorin der Grundschule, zeigte sich mit der Vorbereitung und den bis dahin bewältigten organisatorischen Arbeiten sehr zufrieden und strahlte im Hof der Grundschule im Gespräch mit Eltern und Paten der Erstklässler gut gelaunt mit der Sonne um die Wette. Zuvor besuchten alle gemeinsam in der katholischen Pfarrkirche einen eindrucksvollen ökumenischen Gottesdienst. Das wahrlich nicht bescheiden dimensionierte Gotteshaus war proppenvoll. Die Pfarrer Fabian Schneider und Ina Geib fanden mit Abrahams Geschichte passende alttestamentliche Passagen zum Thema Abschied und Aufbruch in eine neue, unbekannte Welt, wie sie nun den Schulanfängern bevorstehen.

Große Aufregung vor dem ersten Klassenfoto

Anschließend trafen sich zwei Klassengemeinschaften im Schulhof der Grundschule in Bonndorf, zwei weitere in Gündelwangen und Wellendingen. Die Aufregung stand den Jungen und Mädchen förmlich ins Gesicht geschrieben. Fotowünsche von allen Seiten, Schultüte hoch – nicht zu hoch, ein bunter, neuer Schulranzen auf dem Rücken, Lächeln nicht vergessen! Sind nun endlich alle da? Wo bleiben die fehlenden beiden Erstklässler? Womöglich krank, oder irgendwo, bei wem auch immer? Ja hier war was los. Und dann klappte eigentlich alles, obwohl sich die Vielzahl der Fotografierenden gelegentlich über die Lieblingsposition nicht immer einig waren – ebenfalls verständlich.

Das erste Mal im neuen Klassenzimmer

Ein Höhepunkt des Morgens war für die Erstklässler sicherlich der Bezug des neuen künftigen Klassenzimmers. Wer sitzt wo, mit wem? Wie heißt oder sieht die Lehrerin aus? Und weitere Antworten auf sonstige Fragezeichen gab es natürlich gratis, zusätzlich. „Wer soll sich das Ganze denn bloß merken?“, mag manchem Knirps insgeheim durch den Kopf geschwirrt sein.

Start in eine neue Lebensphase

Währenddessen durften sich die bis dahin begleitenden Eltern, Paten und Verwandten bei Kaffee, sonstigen Getränken oder Brötchen, Häppchen die Zeit vertreiben. Und am Ende – als die ganzen Dinge im Klassenzimmer erzählt worden waren – machten sich die Schüler mit ihren Eltern auf den Heimweg. Sie stehen jetzt vor einer völlig neuen Lebensphase, die mehrere Jahre für Beteiligten prägend sein werden.

Die Erstklässler: Die Klasse 1a (Inklusionsklasse) mit 17 Schülern wird in Bonndorf unterrichtet, die Klasse 1b, 19 Kinder, in Gündelwangen. Die Klasse 1c mit 18 Schülern geht in Wellendingen zur Schule, die 1d (Vorbereitungsklasse) mit 18 Schülern in Bonndorf.