Bonndorf Pflumeschlucker blicken auf Fasnetsaison 2018 zurück

Die Bonndorfer Hansele der Pflumeschlucker üben selbstkritisch Manöverkritik. Es fallen immer mehr Aufgaben neben der eigentlichen Narretei an.

Die Bonndorfer Hansele der Pflumeschlucker trafen sich zu ihrer jährlichen Versammlung. Auf der Tagesordnung stand der Rückblick mit Manöverkritik auf die vergangene Fasnetsaison. Besondere Punkte waren die künftige Überprüfung der Umzugsfahrzeuge, das Bühnenspiel und die Schülerbefreiung.

  • Die Straßenfastnacht: Den Auftakt der Straßenfastnacht machte das Narrentreffen in Grafenhausen. Eine schöne Sache, wie Vize-Narrenvater Alexander Matt erklärte. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Alexander Matt bemängelte, dass beim Narrentreffen in Kiebingen von den drei Präsidenten der Pflumeschlucker keiner beim Zunftmeisterempfang gewesen sei. Zum 30. Mal besuchten die Narren die Behindertenwerkstatt in Neustadt. Das Programm sowie die überreichte Spende sorgten für große Freude. Ab dem Schmutzige Dunschtig waren die Bonndorfer Narren nahezu rund um die Uhr beschäftigt. Bei der Schülerbefreiung sollten künftig mehr Hansele in die Grundschule gehen, so Alexander Matt.
  • Die Kleiderordnung: Beim Hemdglunkerumzug nehme die Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren immer weiter ab. Ein Phänomen, das auch bei den anderen Narrenzünften im Kreis festgestellt werde. Als eine Ursache wird angenommen, dass die Firmen vor Ort nicht mehr während der Fasnetstage schließen, sondern die Mitarbeiter sich einzelne Tage freinehmen können. An der Kleiderordnung, dass Teilnehmer und Besucher wenigstens ein langes weißes Hemd tragen müssen, soll auch künftig festgehalten werden.
  • Die Sicherheit: Bei den Umzügen stellt die Sicherung des Umzugwegs immer wieder eine Herausforderung dar. Ohne die Hilfe der Feuerwehr wäre das nicht zu schaffen gewesen, betonte der stellvertretende Narrenvater. Eine neue Problematik stellte die geforderte Kontrolle der teilnehmenden Fahrzeuge auf ihre Verkehrssicherheit dar. „Als Veranstalter sind wir haftbar“, erklärte Alexander Matt. Doch könnten er und Narrenvater Clemens Podeswa dies nicht fachkundig beurteilen. Künftig müsse eine andere Regelung der Überprüfung gefunden werden. Was die Anzahl teilnehmender großer Wagen angehe, so solle diese nicht erhöht werden. „Wir wollen unsere traditionelle Straßenfasnacht mit den Fußgruppen und dem Bühnenspiel beibehalten“, waren sich die Narren einig. Beim Bühnenspiel gab es Neuerungen. Es fing eine halbe Stunde eher an.
  • Das Bühnenspiel: Das Programm des Bühnenspiels kam bei den Besuchern sehr gut an, auch wenn sich die Bonndorfer an den früheren Termin erst gewöhnen müssten. Es wäre hilfreich, wenn die teilnehmenden Gruppen ihre Musik früher abgeben und an der Anlage ausprobieren würden, meinte Alexander Matt. In Zukunft soll es eine neue Bühne geben, die für die Veranstaltung gemietet werden soll. Die Kosten hierfür will die Gemeinde übernehmen, informierte der stellvertretende Narrenvater. Die neu eingeführte Schirmbar wurde gut angenommen und war auch finanziell ein Erfolg, berichtete der Alexander Matt.
  • Die Brauchtumspflege: Das rollierende System bei der „Schule des Hansel Pflum“ hat sich bewährt. Allerdings müsse die Zeiteinteilung noch verbessert werden, damit es am Ende nicht zu Verschiebungen komme, meinte Alexander Matt. Im nächsten Jahr sollen die Schulstunden 55 Minuten dauern.
  • Der Ausblick: Für die nächste Fasnetsaison wird schon geplant. Matthias Goldberg wird dabei auch weiterhin als erster Hanselevertreter in der Narrenzunft der Pflumeschlucker tätig sein.

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