Ein prächtiges Bild im vollen Gotteshaus in Gündelwangen boten beim Kirchenpatrozinium „Maria Aufnahme in den Himmel“ die Feuerwehrleute, Musiker in Uniformen und die Mitglieder des Trachtenvereins Gündelwangen in ihren Trachten. Festlich geschmückt war zum Patrozinium, das von Pfarrer Linus Ibekwe zelebriert wurde, auch der Altarraum der Kirche.

Erwartungsvoll: Bei der „After Church Party“ war auch die Kindertrachtengruppe Gündelwangen aktiv.
Erwartungsvoll: Bei der „After Church Party“ war auch die Kindertrachtengruppe Gündelwangen aktiv. | Bild: Wolfgang Scheu

Von der Empore erfreute der Kirchenchor unter der Leitung von Franz Gromann mit Gesang, Michael Scharf an der Gitarre und Annika Gromann an der Orgel. Musikalische Höhepunkte waren unter anderem „Wohl dem der Freude hat“, „Ein neuer Tag“ und das bekannte Stück aus dem Film „Sister Act“, das mittlerweile im Repertoire keines Chores zu fehlen scheint, regte zum Mitklatschen an.

Konzentriert: Das Geigenspiel von Alina Grohmann bereicherte den Gottesdienst.
Konzentriert: Das Geigenspiel von Alina Grohmann bereicherte den Gottesdienst. | Bild: Wolfgang Scheu

Zum ersten Mal wurde vom Gündelwanger Kirchenchor auch ein Stück in englischer Sprache einstudiert – „Let us break bread together“ war der Titel. Das schöne Geigensolo von Alina Grohmann mit glasklarem Spiel war schlicht und einfach bewegend. Nach der Kräuterbuschelweihe und großem Dank entließ Pfarrer Linus Ibekwe die Gündelwanger zum weltlichen Teil des Kirchenfestes ins Feuerwehrhaus, wo Speis, Trank und Musik auf sie wartete.

Herausforderung für Pfarrer

Der Fassanstich wurde für den Pfarrer zur Herausforderung, der Hahn ging beim Schlagen verloren, die Besucher in der ersten Reihe bekamen eine Bierdusche. „Da haben sie jetzt das Feuerwehrhaus gelöscht“, meinte ein Besucher, der den Schankverlust bedauerte. Hans-Peter Risle rettete flugs, schnell steckte sein Zeigefinger im Loch, wo der Hahn sein sollte. Ende gut, alles gut. Die Gündelwanger hatten noch schöne Stunden, die Kapelle mit dem treffenden Namen „Klingelbeitel-Echo“ (verstärkt durch Aushilfsschlagzeuger Linus Sedlak) unterhielt bestens und die Bewirtungsprofis der Trachtenkapelle Gündelwangen versorgten die Hungrigen und die Durstigen.