Der Narrenrat Gündelwangen eröffnete mit einem bunten Unterhaltungsprogramm die kommende Fasnachtssaison. Im Mittelpunkt stand die Bekanntgabe des Gündelwanger Fasnachtsmottos 2017 „Badnerland in Narrenhand“ durch Narrenmutter Sybille Lehmann. Zum wiederholten Male wurde der Vorschlag der Räuberzunft gezogen. Die Narrenmutter begrüßte außer den Gündelwanger und Holzschläger Vereinen zahlreiche närrische Formationen aus der Umgebung. Ihr besonderer Dank galt Angela Schanz und Sibylle Lossau, die den Abend organisiert und das Fasnetprogramm einstudiert haben sowie allen, die mitgeholfen hätten, eine tolle Fasneteröffnung auf die Beine zu stellen.

Martina Schaller stieg als Sexualbeauftragte für ländliche Umgebung in die Bütt und stellte ein wichtiges Ding, das jeder kannte, lustig vor. Es handelte sich um einen Flaschenreiniger. Mit etwas Unbehagen begegneten die Zwerge dem Schneewittchen. Das Narrenvolk freute sich über einen prominenten Besuch durch die Geissens, die Probleme mit einem Fernsehkauf hatten.

Die Großmooszwillinge Hanni und Nanni besangen, dass jedes Töpfchen sein Deckelchen findet. Mitglieder der Landfrauen stellten, wenn sie nicht auf der Bühne wären, ihre Berufe vor. Angela Schanz und Sibylle Lossau entschieden bei einem fetzigen VHS- Gymnastikkurs, dass sie beim nächsten Mal doch lieber das Töpfern vorziehen. Die Ranzengarde der Räuber attakierten als Fliegenpilze einen Schweizer Sammler. Für viel Begeisterung sorgten die Röthenbacher Schalmeien unter anderem mit bekannten Hits wie Sweet Caroline und The Lions sleep tonight.

Nicht fehlen durfte das Gündelwanger Fasnachtsurgestein und Ehrenmitglied der Räuber, Bruno Zehnder. Er stellte sein neues Buch „Allerlei“ mit Geschichten aus dem wahren Leben vor. Besonders amüsant war die Neufassung der Ballade Erlkönig „Erreicht den Hof mit Müh und Not, der Knabe lebte, das Pferd ist tot“. DJ Ötzi (Linus Sedlak) bewies, dass er ein Mann für Amore ist.

Für viel Heiterkeit sorgten die Sketche „Es wird Winter“, das Leben einer Schlafwandlerin und das Gespräch von Waltraud und Mariechen, bei dem es immer wieder Verständigungsprobleme gab. Riesenapplaus erhielten die Schwaben mit Freunden, die von Michael Scharf auf der Gitarre begleitet sangen „Man könnte wenn man wollte, aber man will nicht“. In Nebel gehüllt kamen die Zombis mit einem mystischen Tanz auf die Bühne. Die Guggenmusik Trubehüter aus Hohentengen versetzten den Saal in Hochstimmung.