Frau Scharf, was war in der Zeit Ihres Engagements das Wichtigste für den Verein?

Mir war es wichtig, dass wir nach außen offen sind, auch mit anderen Vereinen etwas gemeinsam zu stemmen. Und mir lagen Projekte am Herzen, wo sich viele angesprochen fühlten, nicht nur unsere Mitglieder, schlicht etwas zu tun für die Allgemeinheit.

Wie hat sich das den auf die Stimmung im Verein niedergeschlagen?

Das macht natürlich etwas mit den Frauen. Ein Stück weit bin ich da vielleicht egoistisch. Es gibt mir auch ein tolles Gefühl, wenn man sieht, dass das was man tut den anderen gefällt, dass die Menschen aus einer Veranstaltung etwas mitnehmen.

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Sie sind mit Ihren Landfrauen die Initiatorin der Bonndorfer Frauenfasnacht gewesen, die sich tatsächlich mit der allerersten Veranstaltung etabliert hat. Wie kam das?

Meiner Ansicht nach hatte das auf der Gemarkung Bonndorf gefehlt. Ich hatte mitbekommen, dass es in Altglashütten eine Frauenfasnacht gibt. Wir sind da hin und haben auch einen Tanz aufgeführt und fand, dass wir so etwas auch machen könnten. Ganz wichtig war für mich der damalige Narrenvater, Ralf Krissler, mit dem ich das abgesprochen habe und der Vorstand war sofort mit dabei.

Man kennt Sie auch aus diesen Veranstaltungen und den Sitzungen als eine der „Drei Wiiber“ zusammen mit Erika Schübel und Mechthild Nägele. Was hat Sie getrieben, solche witzige Kliniktheaterstücke aufzuführen?

Der Impuls kam eigentlich von Mechthild Nägele, die das gerne machen wollte. Ich fand die Idee auch super und ich schau im Internet oder höre etwas übers Jahr und schreibe mir das dann auf und die Lieder, die wir dabei einstreuen dichte ich um, sodass das auf uns passt.

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Das war jeweils viel Arbeitsaufwand einerseits für die Macher, aber auch für diejenigen, die mitgezogen haben. Welche Rückmeldungen haben Sie bekommen?

Das war immer nur positiv. Ob das jetzt die „Drei Wiiber“ waren oder auch die Tänze. Die Frauen waren immer voll dabei. Was darüber hinaus auch schön ist, dass ganz allgemein auch die Vorträge immer gut besucht sind. Die Landfrauen sind eigentlich dankbar, wenn etwas geht.

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Sie sind nun vom Bezirk geehrt worden für Ihre Arbeit. Welche Rolle spielt das für Sie?

Mit solchen Ehrungen habe ich ein Thema. Man kann tolle Ideen haben, aber man braucht ja immer ein Team, das mitzieht. Insofern betrachte ich das als Ehrung des gesamten Vorstands, des ganzen Vereins und dann finde die Ehrung toll und angebracht.