Die Hauptversammlung des Sportvereins Dillendorf im vereinseigenen Clubheim enthielt neben Berichten auch Neuwahlen. Außerdem wurden treue aktive Fußballer geehrt. Neben wirtschaftlich glänzenden Erfolgszahlen konnten die Erfolge im sportlichen Bereich nur bedingt Schritt halten.

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Der SV Dillendorf hat derzeit 218 Mitglieder, drei Aktivmannschaften und kümmert sich um die Erhaltung des Clubheimes, des einzig verbliebenen Gasthauses im Ort. Ann-Kathrin Woll und Lisa-Marie Maier leißen das Jahr Revue passieren, untermalt mit Fotos auf der Großleinwand. Schlossfest, Adventsmarkt, Arbeitseinsätze auf dem Sportgelände und im Clubheim, das Weihnachtstheater, Umbau der Sanitäranlagen im Clubhaus, Ausflüge und Feiern ergänzten den üblichen Sportbetrieb.

Trainingsfleiß lässt zu wünschen übrig

Christoph Wietschorke, Trainer der zweiten Mannschaft, erläuterte die Ergebnisse „seiner“ Schützlinge und verlas jene von Steffi Haberstroh (Trainer der SG-Damen Gündelwangen-Dillendorf) und Klaus-Bernhart (erste Herren-Mannschaft) zu Papier gebrachten Berichte. Der fünfte Platz in der Kreisliga B, ebenso Rang acht in der Kreisliga C für die beiden Herrenteams oder der elfte Platz bei der Spielgemeinschaft der Damen-SG (Bezirksliga) zum Ende der Saison 2017/18 konnte nicht nur mit der hohen Zahl von Verletzungen oder dem Abgang von Leistungsträgern erklärt werden. Der durchschnittliche Trainingsbesuch, dienstags wie freitags, hatte einen Wert von gerade mal 32 Prozent erreicht.

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Alle Versuche, mehr Disziplin und Zuverlässigkeit einzufordern, waren nur kurzzeitig von Erfolg gekrönt. 43 verschiedene Spieler, so Christoph Wietschorke, habe er in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Dass seine guten Spieler regelmäßig bei der „Ersten“ einspringen mussten, sei zwar völlig normal, brachte jedoch keine Konstanz in seine Reihen. Entsprechend durchwachsen verlief dann auch die Vorrunde der Saison 2018/19 beim SV Dillendorf, mit der leisen Hoffnung, zum Ende zumindest Mittelfeldplatzierungen zu erreichen. Für mehr sei nicht nur der Trainingsbesuch zu verbessern, „wir müssen für die Zukunft dringend neue Spieler verpflichten“, so Christoph Wietschorke.

Großes Lob für die Arbeitseinsätze

Der Vorsitzende Fabian Amann zollte in seinem Bericht allen, die bei Arbeitseinsätzen halfen, ein dickes Lob. Das Schlossfest und die beiden Theaterabend waren von gutem Erfolg gekrönt. Dank gingen an die große Zahl von Helfern: Die vier Schiedsrichter (Otto Schönle, Bruno Basler, Willi Folts und Mike Meyeres), die Platzwartfamilie (Werner, Rolf und Timo Gschlecht) und Carola Lippold (Clubhauswirtin). Mit einer Ehrenplakette geehrt wurden außerdem Matthias Kreidler und Christof Burger für zehn, und Benjamin, Sandra und Denis Hogg für 20 aktive Fußballjahre.

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Die finanzielle Situation des Vereins stellte Matthias Kreidler vor. Trotz einer Investition in die WC-Anlagen im Clubheim (21 000 Euro) wird der Verein um neue notwendige Investitionen auch 2019 nicht herumkommen. Der Dank galt allen Mitgliedern, der Stadt für die Bezuschussung (13 000 Euro), zahlreichen Spendern und ehrenamtlichen Helfern, außerdem dem Platzkassierer Christian Schüler.

Fabian Amann informierte, dass Klaus Bernhart sein Traineramt, das er 17 Jahre innen hatte, zum Ende der Saison zur Verfügung stellen wird, um den Mannschaften die Chance auf „frischen Wind“ zu ermöglichen.