Ende Dezember endete die Frist, in der Interessierte für einen etwaigen Anschluss an einen dritten Abschnitt des Nahwärmenetzes dem Betreiber Solarcomplex AG ihre Daten mitteilen konnten. Etwa 150 Fragebögen waren zuvor an Hausbesitzer im betreffenden östlichen Stadtgebiet sowie der „Vogelsiedlung“ verteilt worden. 60 dieser Fragebögen kamen inzwischen zurück, teilt auf Nachfrage unserer Zeitung Florian Armbruster, Vorstand der Solarcomplex AG, mit.

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Derzeit besuche ein Mitarbeiter des Nahwärmenetzbetreibers sämtliche Interessenten, um die jeweilige Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen. Wenn alle in Frage kommenden Objekte hinsichtlich individueller Anschlusssituation und Wärmebedarf geprüft sind, wird den jeweiligen Hausbesitzern ihr Vertrag zugestellt. Sollten mit einem größeren Teil der Interessenten Vertragsabschlüsse zustande kommen, könne die Netzerweiterung in Bonndorf realisiert werden, lässt Florian Armbruster wissen.

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Ursprünglich war die Rede von mindestens 100 Anschlussnehmern, die für den Ausbau eines dritten Nahwärmenetzabschnittes erforderlich wären. Es komme bei einem solchen jedoch ganz wesentlich darauf an, wie viele Wärmeabnahmepunkte zu welcher Leitungslänge stehen. Wenn, wie im Fall des Abschnittes im östlichen Stadtgebiet, viele Abnehmer auf kurzem Weg liegen, sei eine Erweiterung auch mit deutlich weniger Anschlüssen sinnvoll. Sobald feststehe, welche Gebäude angeschlossen werden, werden die Planer von Solarcomplex die Netzauslegung überarbeiten sowie Kosten kalkulieren. Eine endgültige Entscheidung werde bis Mai dieses Jahres gefällt.

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