Der Reit- und Fahrverein Hochschwarzwald hatte zur Fahrer- und Reiterrallye zu Pferd und auf der Kutsche eingeladen. 60 Reiter und neun Kutschen waren am Start.

Am Samstag waren die Reiter an der Reihe. Vom Start- und Zielpunkt, dem Bellihof in Ebnet, ging es auf den 16 Kilometer langen Ausritt mit vielen Stationen, wo es galt, Geschicklichkeit von Ross und Reitern zu beweisen, auch Wissensfragen zu den einzelnen Ländern standen auf dem Programm.

Bei der ersten Station standen zwei Schwarzwaldmaidle. Bei ihnen musste man Geruchssinn beweisen – es war gar nicht so einfach Moos, Speck oder Honig zu erkennen – mit verbundenen Augen.

Nicht nur Geschicklichkeit war gefragt. An den Stationen mussten auch Fragen zu einzelnen Ländern beantwortet werden.
Nicht nur Geschicklichkeit war gefragt. An den Stationen mussten auch Fragen zu einzelnen Ländern beantwortet werden. | Bild: Wolfgang Scheu

In Spanien galt es, einen wilden Toro zu besiegen, auf der Schweizer Bobbahn zogen die Reiter einen Schlitten. Die Pferde tanzten zu Country-Music einen Line Dance, und bis alle wieder in der Halle auf dem Bellihof auf der „Dschungelstation“ eingetroffen waren, gab es zwischen Ebnet und dem Grafenhausener Forst noch so manche knifflige Aufgabe.

Beim Ziehen des roten Schlittens bleibt nicht jedes Pferd gelassen – doch diese Reiterin hat die Situation im Griff.
Beim Ziehen des roten Schlittens bleibt nicht jedes Pferd gelassen – doch diese Reiterin hat die Situation im Griff. | Bild: Wolfgang Scheu

Am Sonntag waren die Fahrer auf ihren Kutschen dran. Auch sie zeigten Geschick, bis sie auf dem anspruchsvollen Parcours auf dem Sportplatz in Ebnet durch die Tore fuhren.

Es war schön, zu sehen wie viele Pferderassen angetreten waren. Freiberger, Ardenner waren dabei, Kalt- und Warmblüter und Schwarzwälder, die Teilnehmer kamen aus dem Schwarzwald, vom Bodensee, Wehr und Waldshut, auch aus der Schweiz waren Reiter und Kutschen am Start.

Irene Wagner, Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Hochschwarzwald, hatte allen Grund zu strahlen. Keine besonderen Vorkommnisse gab es – außer viel Spaß und zufriedene Gesichtern bei all den Teilnehmern und bei den zahlreichen Helfern, die das Riesen-Event zusammen gemeistert haben. „Die letzten vier Wochen hatten wir intensiv gearbeitet und fast 50 Helfer (20 am Samstag, der Rest am Sonntag) haben Großes geleistet“, so ihr Kommentar.