„Sing mit“ heißt es allmonatlich für alle Gesangsbegeisterten in der Region. Das jüngste offene Volksliedersingen in Wellendingen besuchte die SWR-Moderatorin Petra Jehle und wurde dort herzlich aufgenommen. Für Fragen über das Konzept der Initiative, Sinn und Zweck des Ganzen, standen ihr Sänger, Musiker und Organisatoren bereitwillig Rede und Antwort. Sodass sie am Ende bedauerte, dass für den Rundfunkbeitrag lediglich drei, für den Beitrag in der Landesschau sogar nur knapp eine Minute zur Verfügung standen.

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„Das ist eine wunderschöne Geschichte, die Leute erzählen so nette Sachen, da tut es einem richtig leid, wenn man das dermaßen kürzen muss“, bedauert die Moderatorin. Demzufolge kam also im Radio- und Fernsehbeitrag nicht im ganzen Ausmaß zum Ausdruck, wie gut den Frauen und Männern das gemeinsame Singen tut, wie ungezwungen diese Zusammenkunft ist, dass neben geselligem Beisammensein auch die Bewahrung traditioneller Volks- und Stimmungslieder durchaus eine Rolle spielt. Oder die kleine Geschichte am Rande, dass eine der Sängerinnen im vorgerückten Alter aus diesem Grund zum ersten Mal in ihrem Leben allein in eine Wirtschaft geht.

Ursula Schäfer gibt SWR-Moderatorin Petra Jehle bereitwillig Auskunft, was ihr am offenen Volksliedersingen „Sing mit“ so gut gefällt.
Ursula Schäfer gibt SWR-Moderatorin Petra Jehle bereitwillig Auskunft, was ihr am offenen Volksliedersingen „Sing mit“ so gut gefällt. | Bild: Martha Weishaar

Die 55 Sänger im Gasthaus „Felsenkeller“ kümmerte derlei Journalisteninterna derweil nicht. Aus voller Kehle schmetterten sie alt bekannte Lieder, die vom Instrumentalquartett Thomas Eichhorn, Klaus Pfendler, Hans-Peter Jung und Karl-Egbert Jost angestimmt wurden. Vom ersten Ton weg herrschte beste Stimmung in der Gruppe, die sich noch steigerte, als zur Überraschung aller Bürgermeister Michael Scharf seine Aufwartung machte. Der Rathauschef spendiert dann auch noch spontan eine Lokalrunde.

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