Einen schwierigen Parcours hatten die drei fünften Klassen der Realschule Bonndorf auf dem Schulhof des Bildungszentrums zu meistern. Der AMC Bonndorf hatte die Strecke abgesteckt, auf der die Schüler auf ihren Fahrrädern diverse Schwierigkeiten zu meistern hatten. Die jeweils besten Mädchen und Jungen der drei Realschulklassen dürfen an der Südbadischen Meisterschaft des ADAC in Ehrenkirchen teilnehmen.

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Der Parcours hatte es in sich: Die Schüler mussten mit ihren Zweirädern über ein schmales Brett, vorbei an Pylonen, durch einen schmalen, mit Kantholzstücken abgegrenzten und geschwungenen Pfad fahren. Besonders knifflig war die Aufgabe, ein Kettenende per Hand aufzunehmen und damit einen Kreis zu fahren. Am Parcoursrand zur Fehleranzeige und Aufbau sowie am Tisch der Datenerfassung unterstützten Neuntklässler den verantwortlichen Lehrer Marcel Otto.

Weiter geht es in Ehrenkirchen

AMC-Vorsitzender Gerhard Wildemann erläuterte im Gespräch, dass die besten Mädchen und Jungen je Klasse der Realschule Bonndorf vom ADAC Südbaden im Rahmen des Jugendfahrradturniers zur Südbadischen Meisterschaft nach Ehrenkirchen eingeladen werden. Im vergangenen Jahr waren sogar die Zweitplatzierten zum Zuge gekommen. Dies hänge jedoch von den vorhandenen Kapazitäten und den tatsächlichen Meldungen ab. Jörg Fehrenbach habe sich bereit erklärt, die teilnehmenden Schüler mit einem Kleinbus nach Ehrenkirchen zu fahren.

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Der Automobilclub Bonndorf wird im Jahr 2021 übrigens Gastgeber der Südbadischen Meisterschaft des ADAC in der Bonndorfer Stadthalle sein. Erwartet werden dann rund 100 teilnehmende Kinder, zudem etliche Eltern, freut sich der Vorsitzende Gerhard Wildemann.

Parcours schult Kenntnisse auf dem Fahrrad

Auch künftig werde man wohl die Bonndorfer Vorausscheidung zur Südbadischen Meisterschaft des ADAC auf dem Schulhof veranstalten und nicht auf dem Jugendverkehrsschulplatz beim Waldstadion, erläuterte Gerhard Wildemann. Entscheidender Vorteil sei die kurzfristige Verfügbarkeit der teilnehmenden Schulklassen. Und letztlich sehen es auch einige Eltern als nicht ungefährlich an, wenn die Kinder per Zweirad von der Realschule bis zum Waldstadion unterwegs sind.