Die Feuerwehrabteilung Dillendorf hielt im Clubhaus Hauptversammlung ab. Im Mittelpunkt standen die Ehrung dreier langjähriger Floriansmänner, die Aufnahme von Björn Gantert und Niklas Tritschler in die Reihe der Kameraden nebst allfälliger Tagesordnungspunkte.

Rückblick auf Vorjahr

Zu Beginn begrüßte Abteilungskommandant Daniel Blattert den Nachwuchs, die Aktiven und die Altersmannschaft und freute sich über die Teilnahme von Stadtrat Manfred Amann an der Sitzung. Eine Schweigeminute galt dem 2019 verstorbenen Sebastian Preuß. Schriftführer Gregor Rendler berichtete über das, was sich im zurückliegenden Jahr ereignet hatte und geleistet worden war.

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Enorm, was die 27 Aktiven zusammen mit Freunden, Familienangehörigen und Sponsoren auf die Beine gestellt hatten: Teilnahme an Übungsabenden vor Ort oder extern, Feuerwehrfeierlichkeiten mit Umzügen in Wellendingen und Grafenhausen, gemeinsame Probeeinheiten in Bonndorf, Brunnadern und im Ort selbst, Reparatur der historischen Spritze, Proben und UVV-Übungsabende, Teilnahme am Dorffest, mehrere Papier- und Alteisensammlungen, Arbeitseinsätze fürs neue Feuerwehrhaus und weitere Termine der Marke Kameradschaftspflege. Dank der Unterstützung des inzwischen in Dillendorf wohnhaften Feuerwehrkameraden Rolf Bäuerle konnte sich die Wehr Meldeempfänger anschaffen, zu überaus günstigen Konditionen.

Daniel Blattert ergänzte in seinem Rückblick als Kommandant, dass er mit der Probendisziplin von 70 Prozent nicht unzufrieden sei, schließlich seien Sonderfälle nicht ausgeblendet worden. Und die zusätzlichen Arbeitsstunden für das in Eigenarbeit eingerichtete und ausgebaute Feuerwehrhaus in der ehemaligen Pfarrschür habe viel Kraft und Freizeit gekostet.

75-Jahrfeier 2022 bereits im Blick

Zwei Einsätze, ein Rettungseinsatz für einen Greifvogel und der Wohnhausbrand in Brunnadern, wurden gemeistert. Dank der Meldeempfänger konnten die Dillendorfer frühzeitig und in großer Zahl bei der Brandbekämpfung in Brunnadern eingreifen. Wichtig sei die Weiterbildung, mahnte er seine Kameraden an und nannte beispielsweise die wichtige Truppmannausbildung. In naher Zukunft wird sich „seine“ Mannschaft mit Blick auf die 75-Jahr-Feier im Jahre 2022 Gedanken machen, um eine entsprechende Festlichkeit vorzubereiten. Eine neue Pumpe beziehungsweise ein neues Fahrzeug aus dem Bestand der Wehr in Bonndorf – so sein Wunsch – könnte in den neuen Räumlichkeiten problemlos Platz finden.

Einstimmige Entlastung

Kassierer Michael Troll führte aus, welche Ein- und Ausgaben die Kameradschaftskasse im Dorffestjahr zu bewältigen hatte. Vorbildliche Kassenführung bescheinigte ihm Rolf Gantert, der mit Roland Dietsche das Zahlenwerk geprüft hatte. Die Entlastung fiel einstimmig aus.

Für langjährige treue Dienste „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ durften sich Roland Dietsche (40 Jahre), Jürgen Eggi und Rico Maier (je 25 Jahre) von der Versammlung feiern lassen. Daniel Blattert dankte ihnen mit einem Geschenkkorb und vielen weiteren Gönnern der Feuerwehr für deren Unterstützung während des Jahres mit lobenden Worten. Daniel Stoll, stellvertretender Gesamtwerkkommandant bedankte sich, insbesondere für den Einsatz beim Wohnhausbrand in Brunnadern. Die Dillendorfer Wehr hatte gute Arbeit geleistet und mit ihrer raschen Präsenz überzeugt. Er lud ein, sich im Mai 2020 an einer 24 Stunden-Übung in Bonndorf – Freitag bis Samstag – zu beteiligen.

Muntere Diskussion

Die Grüße der Stadtverwaltung Bonndorf überbrachte schließlich Manfred Amann, Rico Maier warb für die tatkräftige Unterstützung beim demnächst anberaumten Narrenbaumstellen der „Schnecken“. Zum Ende der Sitzung entwickelte sich dann eine muntere Diskussion über die Nutzungsbedingungen privater Zugmaschinen im Feuerwehreinsatz, die Notwendigkeit von Helmleuchten und die Organisation in der Altersmannschaft.

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