Altstadtrat Herbert Betz ist tot. Der gebürtige Ebneter ist nach kurzer Krankheit im Alter von 84 Jahren im Kreise der Familie gestorben. Es gibt kaum einen Verein in der Löwenstadt, dessen Wirken Herbert Betz in Jahrzehnten des Ehrenamts nicht beeinflusst hat. Politisch war Herbert Betz als SPD-Stadtrat in Gremien über 14 Jahre aktiv. Sozial vertrat er als Ortsvorsitzender die Fernmelde- und Postbediensteten in der Postgewerkschaft.

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Sportlich schlug das Herz von Herbert Betz für den Fußball. Die Sportschau war obligatorisch, aber auch auf und neben dem Sportplatz war er aktiv. In seiner mehr als 70-jährigen Mitgliedschaft im TuS Bonndorf trainierte er zehn Jahre den Nachwuchs. Als Gründungsmitglied leitete er sieben Jahre den Postsportverein Bonndorf-Ebnet als Vorsitzender und wurde in Anerkennung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dazu kommen noch 19 Jahre als Oberschützenmeister der Bonndorfer Sportschützen. In seine Zeit fiel damals eine Hilfsorganisation für Kiew, die Herbert Betz mit organisierte.

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Trotz aller Heimatverbundenheit ging der Blick von Herbert Betz auch in die Ferne. So war er zu Beginn der Partnerschaft mit Bains-les-Bains an vorderster Stelle. Als Mitbegründer des Bonndorfer Schlossfestes wirkte er 20 Jahre im Vorstand mit. Vielen ist er noch als Taxifahrer in Erinnerung, der Patienten auch in verschiedene Krankenhäuser fuhr. Mit Leidenschaft kegelte er, spielte Skat und Billard oder unternahm mit seiner Frau Maria Fahrradtouren. Auch als vielfacher Götti macht er sich verdient. Trotz aller Verpflichtungen hatte Herbert Betz immer Zeit für seine drei Kinder und sechs Enkel. Ruhe gönnte er sich an den Fischweihern im Steinatal oder auf Reisen mit seiner Frau, die er 1961 geheiratet hatte.

Das Totengebet findet am Freitag, 14. Februar, um 19 Uhr statt. Die Trauerfeier ist am Samstag, 15. Februar, um 10 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Bonndorf mit anschließender Urnenbeisetzung.