Die Hauptversammlung im Höhengasthof "Glashütte" am Freitagabend markierte das Ende eines arbeitsreichen Jubiläumsjahres für die Räuberzunft Gündelwangen und war mit fast 40 Mitgliedern inklusive Vertretern von Trachtenkapelle, Gemeinderat und Narrenrat sehr gut besucht.

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Der Bericht von Schriftführerin Christina Zehnder blickte zurück auf die arbeitsintensiven Jubiläumszunftabende – der Erfolg war riesig – den großen Zunftmeisterempfang und eine stimmungsvolle Party im Zelt. Ansonsten alles wie gewohnt: Die Räuber sorgten mit der Gündelwanger Musik, den Guggemusikern und den Hexen für ein buntes Fasnet-Treiben im Ort und bei Umzügen und Veranstaltungen im ganzen Schwarzwald.

Vertrauen in Vorstandsteam

Bei Entlastung und Neuwahlen gab es stets eine Handvoll Enthaltungen ohne Gegenstimmen und das gesamte Vorstandsteam erfuhr den Rückhalt, um den Verein ins nächste Jahr zu führen. Gündelwangens Kassenprofi ist Andrea Brendle. Wie beim SV Gündelwangen hat sie auch bei den Narren die Finanzen zuverlässig im Griff. Dies betätigten einmal mehr die Kassenprüfer Bruno Zehnder und Sonja Jehle.

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Viel Applaus gab es für die langjährigen Mitglieder, die an diesem Abend geehrt wurden. Zehn Jahre ist Stefanie Wissler dem Verein treu, für 25 Jahre wurden Elke Hofmeier („Sie lässt die jüngsten Räuber tanzen und springt und tanzt selbst gerne mit“), Andrea Hofmeier („langjährige Kleiderwartin“) geehrt. Armin Hofmeier („Der Mann an vorderster Front bei den Arbeitseinsätzen“) hat schon 40 Jahre als Räuber auf dem Buckel, was man ihm ebensowenig wie die Mitgliedschaft bei der „Ranzengarde“ ansieht. Überraschung im Hause Schaller, die Freude war groß über den großen geschnitzten Räuber für Roland und Martina Schaller . Sie hatten selbst gar nicht damit gerechnet.

Stimmung wird getrübt

Die Stimmung der ansonsten fröhlichen und harmonischen Versammlung wurde beim Tagesordnungspunkt „Wünsche/Anregungen“ leider getrübt. Was mit Grußworten von Stadtrat Matthias Büche und mit Dankesworten für die Vereinsarbeit im zweitgrößten Stadtteil begann – die Vertreter der Trachtenkapelle (Mario Isele) und der Narrenrat (Ralf Lossau) schlossen sich an – geriet zu einem teils heftigen Schlagabtausch von hitzigen Argumenten einzelner Mitglieder, die sich ungerecht oder ungebührlich behandelt fühlten.

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Der Auslöser für den einen war die aus seiner Sicht zu unpersönliche Einladung zur Hauptversammlung per WhatsApp. Der Rest kann nicht wiedergegeben werden, da der ganze Zusammenhang in der hitzigen Diskussion für einen Außenstehenden nicht erfassbar war. Schade war, dass das Ganze zum spontanen Austritt zweier langjähriger Räuber führte, was der Vorstand zur Kenntnis nahm.

Wie auch immer, die Einigkeit von Vorstand und Mitgliedern war mehr als spürbar, man hat im neuen Vereinsjahr viel vor, es sind schon jetzt 15 Termine auf dem Terminplan 2019. Und alle Narren freuen sich schon jetzt auf die Gündelwanger Fasnet im nächsten Jahr.