Der Einladung der Baugenossenschaft Bonndorf zur Mitgliederversammlung waren zahlreiche Mitglieder gefolgt und erlebten im „Kranz“ eine aufschlussreiche Informationsveranstaltung. Bürgermeister Michael Scharf, Vorsitzende des Aufsichtsrates, hieß Mieter und Mitstreiter im Amt mit einem Dankeschön willkommen. Das Gremium hatte mehrere Sitzungen gemeinsam mit dem Vorstand absolviert und ein Geschäftsjahr ohne Beanstandungen gemeistert.

Vorstandsvorsitzender Alexander Graf hob wesentliche Merkmale hervor, so den großen Neubau in der Schaffhauser Straße 10/12, die Verbesserung der Wohnungsqualität der 168 Wohnungen sowie deren Instandhaltung. Dass es keine Mieterhöhungen gegeben habe und keine geplant seien, hörten die Teilnehmer gerne.

Bemerkenswert erscheinen die erneut niedere Leerstandsquote von 1,2 Prozent (Vorjahr 2,5 Prozent) und die insgesamt gute Geschäftsführung. Detailliert ging Alexander Graf auf die verschiedenen Positionen des Jahresabschlusses 2017 ein.

„Sein“ Unternehmen bezeichnete Alexander Graf zu Recht als eine „… durch und durch gesunde Baugenossenschaft“. Dem Prüfungsbericht des Verbandes Baden-Württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen aus Stuttgart konnte sinngemäß ein „Alles OK“ entnommen werden. Die Versammlung der Baugenossenschaft Bonndorf genehmigte sowohl den vorgelegten Jahresabschluss als auch die vorgeschlagene Verwendung des Reingewinnes von 5190,02 Euro, dies entspricht einer Dividende von vier Prozent, und entlastete den Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig.

Die fällige Wahl in den Aufsichtsrat bescherte den beiden Kandidaten Michael Scharf und Erich Böhrer ein klares Votum, beide wurden einstimmig für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Für das laufende Geschäftsjahr sind mehrere Investitionen geplant. Die verschobenen Investitionen von rund 800 000 Euro auf die Folgejahre sollen nicht zu einer höheren Belastung der intern tätigen Handwerker führen. Öffentliche Wortmeldungen aus dem Saal gab es im Verlauf der Sitzung keine. In den vergangenen Jahren hatte sich die praktizierte persönliche Gesprächsrunde mit dem Vorstand Alexander Graf herumgesprochen – und davon wurde auch in diesem Jahr von den Zuhörern reger Gebrauch gemacht.