Bonndorf Die Kolpingfamilie entwickelt sich positiv

Marco Johner bleibt Vorsitzender der Kolpingfamilie Bonndorf. Neben Wahlen stehen auch eine Neuaufnahme und Ehrungen auf der Tagesordnung.

Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Kolpingfamilie Bonndorf standen die Neuwahl des Vorsitzenden, die feierliche Aufnahme eines Neumitglieds sowie die Ehrung langjähriger Vereinsangehöriger. Unter der Leitung von Guido Woll erhielt der bisherige Vorsitzende Marco Johner einstimmig für zwei weitere Jahre das Vertrauen der Mitglieder. Während einer feierlichen Zeremonie wurde Mechthild Sibold in die Kolpingfamilie aufgenommen. Den Vorsitzenden Marco Johner freute besonders, dass Mechthild Sibold auf eigenen Wunsch der Gemeinschaft der Kolpingfamilie beigetreten ist.

Eine weitere große Freude für den Vorsitzenden war zudem die Ehrung von fünf langjährigen Mitgliedern. Seit 60 Jahren bereits gehört Gerand Isele der Bonndorfer Kolpingfamilie an. Bernhard Stritt ist seit 50 Jahren Mitglied. Erika Woll sowie Monika und Günter Wietschorke traten vor 40 Jahren der Vereinigung bei. Pfarrer Eckart Kopp und Vorsitzender Marco Johner gratulierten und überreichten den Geehrten Urkunden, Ehrennadeln sowie Präsente.

Schriftführer Jan Plum gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Dazu gehörten die Kolpingfasnacht im Paulinerheim unter dem Motto „Arche Noah“, die Teilnahme als Holzfäller beim Bühnenspiel und anschließenden Umzug am Fasnachtsmontag, das Palmenbasteln mit den Firmlingen und ihren Familien, das Osterfeuer sowie erstmals der Aufbau und das Schmücken des Altars beim ehemaligen Forsthaus an Fronleichnam. Großes Lob erhielt die Kolpingfamilie von der evangelischen Kirchengemeinde für ihre tatkräftige Mithilfe beim ökumenischen Pfarrfest. Interessant für alle war eine Führung in der evangelischen Kirche mit kleinem Orgelkonzert und anschließendem gemütlichen Hock. Für den verhinderten Kassierer Klaus Peter legte Kassenprüfer Franz-Josef Möhringer die Ausgaben und Einnahmen offen. Er lobte die gute Arbeit des Kassenwarts.

Der Vorsitzende berichtete von ausschließlich positiven Rückmeldungen auf das Aufstellen des schönen Altars beim Forstamt. Vor vielen Jahren wurde der Altar auf dem Dachboden des Rathauses gelagert. Unter der Leitung von Guido Woll und Bernhard Weishaar übernahmen die Mitglieder den Transport, den Auf- und Abbau sowie das Schmücken. Der Vorsitzende bedauerte, dass nur noch sehr wenige Vereinsangehörige zu den Treffen am Montag kommen. Es soll im Frühjahr ein Plan mit Aktivitäten erstellt werden, um die Abende wieder zu beleben. Johner gab bekannt, dass in diesem Jahr zum zweiten Mal nach längerer Pause der Aufbau eines Ostergartens mit sieben Stationen geplant ist, bei dem die Ostergeschichte dargestellt wird.

Pfarrer Eckart Kopp freute sich, dass die Mitglieder der Kolpingfamilie vor der Versammlung das Patrozinium in Boll mitgefeiert hatten. Er dankte allen für ihren Einsatz das ganze Jahr über, was immer unkompliziert klappe. Der Pfarrer wünschte weiterhin ein gutes Miteinander und eine schöne Gemeinschaft. Der nächste Kolpinggedenktag ist für Samstag, 1. Dezember 2018, festgelegt worden.

Die Gemeinschaft

Die Kolpingfamilie Bonndorf wurde 1923 gegründet. Bernhard Tröndle war von 1977 bis 2013 Vorsitzender und amtierte damit am längsten. Seine Vorgänger: Walter Lorenz, Gerhard Schüle und Werner Wiggert. Die Mitglieder treffen sich im 14-tägigen Rhythmus. Geboten werden Aktionen und Unterhaltung. Größte Attraktion war im Jahr 2001 das 24-Stunden-Mofa-Rennen zugunsten von Pater Frido in Mali. Im Paulinerheim richtet sie die Kolpingfasnet aus. Vorsitzender ist Marco Johner.

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