Der Schwarzwaldverein Bonndorf zählt aktuell 358 Mitglieder. Erfreulich ist, dass immer wieder neue Mitstreiter zum Verein stoßen, erfreulich ist aber auch, dass viele Mitglieder der SWV-Ortsgruppe bereits seit Jahrzehnten treu sind. So hatte Vorsitzender Martin Schwenninger in der jüngsten Hauptversammlung die Ehre, 21 Männer und Frauen auszuzeichnen, die dem Verein bereits seit 25, 40 und sogar 50 Jahren die Treue halten.

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Seit 50 Jahren dabei sind: Britta und Peter Adler sowie Otto Feser. Für 40 Jahre geehrt wurden: Anneliese Burger, Hildegard Kaiser, Margot Wehrle, Manfred Maier, Hedwig Bucher, Bernhard Podeswa, Wolfgang und Trudi Kaiser sowie Helga und Gerhard Kessler. Für 25 Jahre wurden Martha und Otmar Weishaar, Franziska Bauerdick, Bernhard Weishaar, Irmgard Weishaar, Lore Binninger, Norbert Kromer und Silke Kromer ausgezeichnet. Als Ansporn für weitere aktive Jahre im Schwarzwaldverein gab es neben einer Urkunde auch kulinarische Präsente.

Wutachschlucht ist das Wohnzimmer

Die Wutachschlucht ist quasi das Wohnzimmer des Bonndorfer Schwarzwaldvereins. Jedes aktive Mitglied kennt mit Sicherheit jeden Winkel der wild-romantischen Schlucht. Dennoch sorgte eine außergewöhnliche Bilderpräsentation am Ende der Versammlung immer wieder für Staunen unter den Zuschauern. Andreas Färber aus Bonndorf und Gabriel Schropp aus Reiselfingen haben die wilde Schönheit der Wutachschlucht und ihrer Seitenschluchten auf Fotos eingefangen.

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Diese Fotos präsentierten sie nun erstmals der Öffentlichkeit. „Wir haben uns für die Premiere das kompetenteste Publikum ausgesucht“, meinte Andreas Färber, der gemeinsam mit seinem Kollegen beabsichtigt, die gesammelten Werke in einem Bildband zur Wutachschlucht zu veröffentlichen.

Viele Jahre Arbeit

Hinter den faszinierenden Fotografien, die die einzigartige Schluchtlandschaft inklusive ihrer vielfältigen Fauna und Flora im wahrsten Sinne des Wortes ins schönste Licht setzen, stecken viele Jahre Arbeit. 2011 haben die beiden Fotografen angefangen, die Schlucht mit dem Fotoapparat zu durchstreifen.

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Stunden- und tagelang lagen sie auf der Lauer, um urwaldartige Stimmungen im richtigen Kontext einzufangen, um seltene Schmetterlinge im Anflug auf Blüten oder den Feuersalamander auf seiner Suche nach Wasser festzuhalten. „Die Fotos sollen Emotionen treffen“, meinte Gabriel Schropp und das ist ihnen gelungen. Das Buch (rund 190 Seiten) soll im Herbst erscheinen.