Der 96 Mitglieder zählende Verein der Freunde und Förderer der Bläserjugend der Bonndorfer Musikvereine hat es sich zur einzigen Aufgabe gemacht, Geld für die Bläserjugend zu sammeln. Diese Aussage hat der Vorsitzende Bernhard Podeswa bei der Hauptversammlung gemacht. Einstimmig ist der neue Wirtschaftsplan beschlossen worden. 2000 Euro werden demnach – wie bisher – an die Bläserjugend überwiesen.

Podeswa berichtete, wie phänomenal das jüngste Vorspielen der Bläserjugend am Herbstkonzert im Paulinerheim ankam. Man sei bedacht, der Bläserjugend so viel Geld wie möglich zukommen zu lassen. Die Arbeit des Fördervereins liege allen Erwachsenen am Herzen. Kassiererin Gerda Krones sah sich schwarzen Zahlen gegenüber. Kassenprüferin Anne Meier sagte: „Eine bessere Kassiererin könnt ihr gar nicht haben.“

Gemeinderätin Marika Keßler war unter den Musikfreunden. „Ich finde einen Verein immer toll, der sich über den Sport hinaus engagiert, wie ihr das macht. Was wäre ein ‚11. 11.‘ ohne Musik?“ Meike Beck, Vorsitzende der Bläsergruppe der Bonndorfer Musikvereine (Stadtmusik, Blaskapelle Grünwald-Holzschlag, Trachtenkapelle Gündelwangen, Musikverein Dillendorf und Feuerwehrkapelle Wellendingen), unterstrich die Jugendarbeit mit Zahlen. Immerhin hatte ein Teil des Nachwuchses bei dieser Veranstaltung in der Stadthalle mitgewirkt.

Instrumental sei man in der Bläserjugend Bonndorf gut aufgestellt. So berichtete Meike Beck, dass es zehn Klarinetten, fünf Posaunen, sieben Querflöten, vier Saxofone, sieben Schlagzeuger, zwei Tenorhörner/Bariton, 17 Trompeten (einige pausierend) und zwei Waldhörner musikalisch besetzt sind. Seit diesem Jahr verfüge die Bläserjugend über ein neues Logo, das Diana Spielberger entworfen hat. Die Truppe zeigt sich nun in schwarzen T-Shirts mit diesem Erkennungszeichen auf dem Rücken.

Ein Gespräch zwischen Musikschule und Verein erbrachte, dass zwei neue Klarinetten und eine Querflöte angeschafft wurden. Neu ist eine Instrumenten-Überlassungsvereinbarung und, dass 50 Euro als Kaution zu entrichten sind. „Wir haben versucht, mehr Struktur in die Sache zu bringen“, sagte Meike Beck. Gut angenommen wurden die erstmaligen Elternabende, auf die zurückzuführen ist, dass es zum Herbstkonzert mehr Rückmeldungen gab. Momentan kostet der Einzelunterricht 80 Euro und der in der Gruppe 60 Euro.

Derzeit setzt sich die Bläserjugend der Bonndorfer Musikvereine aus 55 Mitgliedern zusammen. 36 Schüler sind im Instrumentalunterricht, 28 gehören dem Trainingsorchester an und 26 sind in der Jugendkapelle unterwegs, einige sogar überschreitend. Bei Steffi Beck haben 14 Auszubildende Theorie im zweiten Jahr, um das Bronzene Leistungsabzeichen zu erwerben. Bei Roland Krones sind es elf Anfänger im ersten Jahr. Dieses Jahr starten dafür neun Schüler.

Am Samstag, 30. November, wird in der Realschule Bonndorf das Leistungsabzeichen abgenommen. Die Jugendlichen werden an der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Samstag, 21. Dezember mitwirken. Weihnachtslieder spielen die Jugendlichen am Dienstag, 24. Dezember, ab 14.15 Uhr im Laurentiusheim sowie in der katholischen und evangelischen Kirche in Bonndorf. Im Mai soll es das alle zwei Jahre stattfindende Instrumentenschnuppern geben.