Zeitgleich mit den Fußballern im Turn- und Sportverein feiert der Förderverein des TuS im kommenden Jahr seinen 20. Geburtstag. Die Kicker blicken gleichwohl auf eine weitaus längere, nämlich 100-jährige Geschichte zurück. Förderverein und Fußball sind jedoch eng miteinander verknüpft. Denn gerade der Förderverein ist es, der den TuS bei Großprojekten massiv unterstützt. Ganz deutlich wurde dies bei der jüngsten Modernisierung des Waldstadions.

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Nach Abschluss dieser Großinvestition ist nun wieder etwas Ruhe in dem kleinen Verein eingekehrt. Rolf Maier, der seit Gründung vor 19 Jahren Vereinsvorsitzender ist, freut sich über diese Entwicklung. Man habe solide gewirtschaftet und unterstütze den TuS nach besten Kräften.

Vorstand einstimmig bestätigt

Bei den von Gemeinderat Tilman Frank geleiteten Vorstandswahlen wurden sowohl Rolf Maier als auch sein Stellvertreter Karl-Heinz Strauß, Kassierer Wolfgang Boll, Schriftführer Lothar Ketterer und Kassenprüfer Hans Scherble in ihren Ämtern bestätigt. Bernhard Nägele und Siegfried Schwenninger wirken als Beiräte mit. Durchsetzt mit humorigen Anmerkungen klang allerdings an, dass die überwiegend seit Vereinsgründung aktiven Vorstandsmitglieder sich nach 20 Jahren zurückziehen und das Gremium verjüngen möchten. Dazu, so der allgemeine Tenor, sollten zunächst weitere Mitglieder gewonnen werden. Momentan zählt der Förderverein des TuS Bonndorf 39 Mitglieder.

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Die Finanzlage des Vereins erläuterte Kassierer Wolfgang Boll. Infolge eines Überschusses von 3400 Euro konnte der Kassenstand im zurückliegenden Vereinsjahr auf 17 647 Euro erhöht werden. Größte Einnahmeposten waren die Mitgliedsbeiträge sowie diverse Bewirtungseinsätze des Fördervereins. Größte Ausgabenposten waren Zuschüsse für Sportkleidung, Spielbälle sowie Fahrtkosten der Trainer der Fußballer.

Reinigungsgerät für Kunstrasen

Norbert Plum dankte dem Förderverein für die zuverlässige, unkomplizierte Unterstützung. Bürgermeisterstellvertreter Ingo Bauer informierte über die zusätzliche Nutzung des Parkplatzes beim Waldstadion als Fahrradübungs- und -prüfungsplatz für Schüler. Diese wurde allgemein für gut, sogar als „beste Idee des Gemeinderates seit 20 Jahren“ befunden. Die Stellplatzanordnung parkender Autos wolle man über Parkschilder regeln, zunächst ein Jahr auf Probe.

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Außerdem informierte Ingo Bauer über die bei der nächsten Gemeinderatssitzung anstehende Entscheidung, ob der TuS selbst oder der Städtische Bauhof das neue Reinigungsgerät für die Kunstrasenplätze bedient und lagert. Sowohl er als auch Tilman Frank sprachen sich dafür aus, diese Aufgabe dem Bauhof zu übertragen. Zum einen spare man damit die Anschaffung eines zweiten Gerätes für die Pflege des Gündelwanger Kunstrasens. Zum anderen entlaste man die sowieso stark geforderten, ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen.

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Mutwillige oder fahrlässige Beschädigungen von Tartanbahn und Kunstrasenflächen im Waldstadion bereiten auch den Mitgliedern des Fördervereins große Sorgen. Hierzu wurde angeregt, dass der Stadionsprecher jeweils auf Rauchverbote und das Benutzen von Mülleimern hinweist.