Wenn am Samstag, 20. Juli, Bürgermeister Michael Scharf als Schirmherr um Schlag 15 Uhr das Dillendorfer Dorffäscht eröffnet, liegen zwei höchst amüsante, spannende und kurzweilige Feier- und Festtage vor den Teilnehmern und Besuchern. Und es bleibt dabei: Trotz steigender Gesamtkosten erheben die Dillendorfer keinen Eintritt: Musik, Unterhaltung, Service und Parken sind kostenlos.

Dorfolympiade mit viel Gaudi

Direkt nach dem Fassanstich, den Manfred Amann und Simon Burger als Stadträte sowie die Bonndorfer Guggenmusik begleiten werden, folgt die Dorfolympiade. Hier wetteifern Mannschaften aus den umliegenden Ortschaften, sehr zur eigenen Gaudi, ebenso der der Zuschauer und Fangruppen, um Punkte und Sieg. Allerdings steht die Devise „Dabei sein ist alles“ über jedem einzelnen Spiel und sorgt für stressfreie Unterhaltung. Nachmeldungen sind beim Organisationsteam noch möglich, vier Personen bilden eine Mannschaft.

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Auch musikalisch ist am Dorffest so einiges geboten. Auf zwei Bühnen, eine am Dorfplatz und eine im Hof des Meierhofes, werden den Gästen eine kurzweilige Unterhaltung und Mitmachmöglichkeiten geboten. Am Samstag treten neben der Guggenmusik Bonndorf die Showbands Tiko‘s und die Traumtänzer auf. Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem folgen Auftritte der Musikvereine Bettmaringen, Weizen, Grimmelshofen und Degernau.

1000 Euro winken bei der Tombola

Aufgelockert wird der musikalische „Schlag-auf-Schlag“ durch Showeinlagen der Turnergruppe des TuS Bonndorf, am Sonntagabend treten die Bachtalmusikanten und Pop alpin auf. Am Sonntagabend wird es spannend, wenn die Gewinner der Tombola gezogen werden und feststeht, an wen der Hauptgewinn von 1000 Euro geht. Auf dem Festareal mitten im Dorf sorgen ein Sandkasten, ein Flohmarkt, eine Spielerallye mit Stationen bei sämtlichen Vereinen, Airbrush, Luftballons, Kutschenfahren, neben Musik und gastlicher Einkehr für Kurzweil erster Güte.

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Das Spezialitätenangebot der beteiligten Vereine kann sich sehen lassen, Der Musikverein bietet Hähnchen vom offenen Feuer, Pommes, Getränke und einen Cocktailstand. Der Kirchenchor hat Hamburger und Cheesburger, ein Salatbuffet und Getränke im Angebot. Der Schneckenverein wartet mit Crêpes, einem Barbetrieb und einem Weinstand auf. Die Feuerwehr kredenzrt Flammkuchen, Pulled Pork und geschmorter Braten. Bei den Landfrauen gibt es Nudelsuppe, Kaffee und Kuchen. Der Sportverein hat Steaks, Grill- und Currywurst, Pommes, Gyros, Pizza, Getränke und einen Bierstand im Angebot. Die Landjugend ist mit dem Barbetrieb „Beulebar“, der Schürbar sowie einem Likör- und Schnapsstand vertreten.

Sieben Vereine machen mit

In bester Stimmung- und Festlaune werden auch dieses Mal die Besucher aus nah und fern das diesjährige Dorffäscht in Dillendorf bevölkern und für dicht bestückte Tisch-, Bank- und Straßenzeilen sorgen. Dass das heute 243 Einwohner zählende Dillendorf eine solche Großveranstaltung erneut auf die Beine stellt, ist bemerkenswert. Die Mitglieder der sieben Vereine (Musikverein, Sportverein, Kirchenchor, Schneckenverein, Feuerwehr, Landfrauen und Landjugend) reichen nicht aus, die Arbeitseinsätze vor, während und nach der Veranstaltung zu meistern.

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Längst gesellen sich Freunde, Verwandte und Bekannte hinzu und sorgen für den Fortbestand des Festes. Einen „Löwenanteil“ leistet neben den Machern innerhalb der Vereine das jeweilige Organisationsquartett, das in diesem Jahr aus Andreas Hogg, Klaus Rebmann, Wolfram Binkert und Christian Schüler besteht. Ihre Arbeit endet eigentlich nie, so gilt für sie „Nach dem Dorffäscht ist vor dem Dorffäscht“.

Viele packen beim Aufbau mit an

Dass die 14-tägige Aufbau- und heiße Vorbereitungsphase keine leere Worthülse ist, dies beweist ein Gang durchs Dorf. Die Bühnenaufbauten, die maßgeschneiderten Gebälkkonstruktionen darüber, die An- und Ausbauten an Scheunen, Kellern und über Hofeinfahrten erfordern jede Menge handwerkliches Können und Zupacken. Die Konstruktion der Hauptbühne am Dorfplatz nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. Beim samstäglichen Aufbau war jeder Verein mit mindestens zwei Mann zur Stelle.

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Uwe Zolg und Thorsten Giesecke führten Regie und sorgten einmal mehr für ein reibungs- und unfallfreies Tagwerk. Einheimische Firmen bringen ebenso wie viele Privathaushalte ihre Werkzeuge, ihre Maschinen, ihr Wissen und ihre Erfahrung neben dem persönlichen Einsatz mit ein. Seit 1980 gibt es das Dillendorfer Dorffest bereits.

Security sorgt für Sicherheit

Die Vorbereitung wird sich nun allabendlich bis zum Zielwochenende hin mit einem emsigen, bunten Treiben im Bereich der Festmeile steigern. Neben der Arbeit selbst, der Wasser- und Stromversorgung, Wetterschutz, Parkplatzausweisung, Rotkreuzzelt, Kühl-, Toilettenwagen, Blumendekorationen und Beleuchtung, kam auch das Thema Sicherheit nicht zu kurz. Sperrzeit ist wie üblich um 3 Uhr. Die Stadtverwaltung Bonndorf übernimmt die Kosten für eine Security Mannschaft, die dafür sorgen wird, dass in entsprechenden Zonen zu später Stunde „der Ball von Anfang an“ flach gehalten wird. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter, freundlich und wohlgesonnen, den Dillendorfern und den Gästen zwei wunderschöne Dorffäscht-Tage schenken wird.