„Jeder Verein hat irgendwie etwas beigetragen“, sagt Bille Lossau vom Gündelwanger Narrenrat in aller Bescheidenheit. Es ist nämlich der Narrenrat unter Führung ihres Mannes Ralf, der sich jahrein, jahraus um die Pflege des Gündelwanger Spielplatzes kümmert. Und nun hat der Narrenrat zum Spielplatzfest geladen, nach langer Pause wieder einmal.

Nach getaner Arbeit war Erfrischung angesagt. Jung und Alt genossen die Atmosphäre beim Spielplatzfest in Gündelwangen, das künftig vielleicht alle zwei Jahre stattfinden soll.
Nach getaner Arbeit war Erfrischung angesagt. Jung und Alt genossen die Atmosphäre beim Spielplatzfest in Gündelwangen, das künftig vielleicht alle zwei Jahre stattfinden soll. | Bild: Gudrun Deinzer

Mit im Boot war der Förderverein der Spielstube, die hier ihren Sitz hat. Vereinsvorsitzende Lore Di Lisi hatte für den Nachmittag eine Kinderolympiade vorbereitet, mit Stationen zum Kegeln, Sackhüpfen, Stelzen- oder Eierlauf, Becherwurf, Hangeln, sogar an Denksport mit Logikspielen war gedacht worden. Kurz: Es war für alle Altersklassen Unterhaltung geboten.

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Geliehen waren Geschirr (Landfrauen), Bänke und Schirme (Sportverein), sodass wenig Kosten entstanden. „Wir haben Helfer gewinnen können aus den achten Klassen der Realschule, die damit ihr soziales Engagement nachweisen können“, freut sich Lore Di Lisi. Und während die Stationen noch im Aufbau begriffen sind, kommen schon die ersten hungrigen Gündelwanger, holen sich eine Wurst beim Narrenrat oder Kuchen oder Eis beim Förderverein der Spielstube. „Was wir erlösen, kommt der Kinderfastnacht zugute“, betont Bille Lossau, damit ist dieses Fest für Kinder und ihre Eltern nicht nur jetzigen, sondern auch kommenden Kinderfreuden gewidmet.

Linda macht in ihrem schicken Trachtendirndl an der Hangelstation eine gute Figur.
Linda macht in ihrem schicken Trachtendirndl an der Hangelstation eine gute Figur. | Bild: Gudrun Deinzer

Ein bisschen leiden die Besucherzahlen unter den vielen Festivitäten im Umkreis. So ist es nicht die Masse, sondern die Klasse, die dieses Fest bestimmt. Entspannte Eltern und Großeltern verbringen fast einen ganzen Tag mit Kindern und Mitstreitern, haben viel Zeit und Gelegenheit zum Austausch und genießen ganz offensichtlich die friedliche Atmosphäre. „Wir sind eigentlich voll zufrieden. Es sind doch einige gekommen und wer hier war, der hatte viel Spaß“, meint Lore Di Lisi.

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Narrenvater Ralf Lossau wagt am Ende des Festes einen Ausblick: „Für einen Neuanfang war das ganz in Ordnung. Wir werden uns nun zusammensetzen und nach Möglichkeit alle zwei Jahre so ein Spielplatzfest wieder auflegen.“

Sackhüpfen durfte nicht fehlen. Finn bekommt Hilfe von Papa Florian Rogg.
Sackhüpfen durfte nicht fehlen. Finn bekommt Hilfe von Papa Florian Rogg. | Bild: Gudrun Deinzer