Das Kegelturnier der Bonndorfer Sportkegler stieß auf großes Interesse. Bereits kurz nach der Ausschreibung waren alle 20 Startplätze besetzt. Die meisten Mannschaften sind mittlerweile Stammgäste. Das Siegerteam „Schwennis 1“ gehört zu diesen Dauerteilnehmern. Dies schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

Mehr als Stimmungstruppe

Waren die „Schwennis“ in früheren Jahren eher als Stimmungstruppe bekannt, zeigten sie nun erstmals, was in ihnen steckt. Erst im Halbfinale war für sie im vergangenen Jahr Endstation, und sie belegten den dritten Platz. Dass dies keine Eintagsfliege war, bewiesen sie nun erneut. Souverän gewannen sie alle vier Gruppenspiele und qualifizierten sich als Gruppenerster für das Viertelfinale. Hier gab es ein Novum in der Turniergeschichte. Erstmals endete ein K.o.-Spiel unentschieden. Mit 140:140 Kegel mussten die Schwenningers gegen „Zwei Finger im Loch“ in den „Sudden Victory“. Hierbei kegelt der letzte Spieler jeder Mannschaft drei Wurf ins volle Bild. Die höhere Gesamtsumme entscheidet über das Weiterkommen. Mit 18:11-Kegel setzte sich der spätere Turniersieger durch.

Es sollte für sie der einzige knappe Moment des Turniers bleiben. Nach einem klaren 182:158 im Halbfinale gegen „Die dreisten Drei“ hatte man das Finale erreicht. Gegner waren nun die „Kalaschnikows“. Die „Kalaschnikows“, also die Familie Kalinasch, die fast jedes Jahr ein Wörtchen um den Titel mitredet, gewann ebenfalls alle Gruppenspiele. Im Viertelfinale besiegten sie die „Schwennis 2“ klar und trafen im Halbfinale dann auf den Titelverteidiger „Käb d’näbe Fischbach“.

Spannendes Finale

Die Fischbacher hätten mit einem Turniererfolg den Wanderpokal endgültig mit nach Hause nehmen können, wäre es doch der dritte Sieg in Folge gewesen. Doch die Kalinaschs ließen ihnen keine Chance und setzten sich mit 168:148-Kegel durch. Nach dem Erfolg gegen die „Schwennis 2“ im Viertelfinale kam es im Finale nochmals zum Familienduell Schwenninger gegen Kalinasch. Im spannenden Finale setzten sich die „Schwennis 1“ mit 170:158-Kegel durch. Den „Kalaschnikows“ blieb die Tagesbestleistung vorbehalten. Mit 192 Kegel sorgten sie in der Vorrunde für das höchste Ergebnis, das an diesem Tag gekegelt wurde.

Turnierleiter Patrick Schneider nahm nach knapp achteinhalb stimmungsvollen Stunden die Siegerehrung des Dreikönigskegelturniers vor. Sein Dank galt dabei neben den teilnehmenden Mannschaften auch der Wirtsfamilie Bündert sowie den Klubkameraden, die als Bahnaufsicht und im Organisationsteam für einen reibungslosen Ablauf des spannenden Turniers sorgten.