Unterstützt die Stadt Bonndorf den Umbau im DRK-Gebäude durch einen Investitionszuschuss? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Bürgermeister Michael Scharf sprach sich dafür aus, dem DRK-Ortsverein mit einem Zuschuss in Höhe von 30 Prozent unter die Arme zu greifen. Dies entspricht in etwa dem Anteil, den die Stadt normalerweise den Sportvereinen für größere Investitionen gewährt. 30 Prozent, das bedeutet eine Finanzspritze von 7500 Euro für den Ortsverein. Die Stadträte konnten sich mit diesem Vorschlag anfreunden, ganz zur Freude von DRK-Bereitschaftsleiter Axel Zorn, der zur Sitzung gekommen war und sich für das Entgegenkommen der Stadt bedankte.

Das Frida-Keßler-Haus wurde im Übrigen im Jahr 1998 als DRK-Vereinsheim eingeweiht. Der Name des Vereinsheims erinnert an ein großes Vorbild – Frida Keßler. Sie war lange Jahre die Galionsfigur der Bonndorfer Ortsgruppe. 59 Jahre lang war sie DRK-Mitglied, ehe sie 1997 starb. Der Nachlass von Schwester Frida, wie die langjährige Bereitschaftsführerin genannt wurde, floss dem Roten Kreuz zu und machte den Bau des Vereinsheimes – für den in zahllosen Stunden Eigenarbeit gewerkelt wurde – erst möglich.