Bonndorf Bad Boll: Die Kapelle ist gerettet

Die Landesverwaltung hat jetzt bekannt gegeben, dass die Kapelle des ehemaligen Kurbades Bad Boll erhalten bleibt

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid teilte in einem Schreiben mit, dass die gefährdete Kapelle nach einem Beschluss der Landesverwaltung erhalten bleiben soll. Das Schreiben erhielten die CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger und Gabriele Schmidt sowie der Waldshuter Landtagsabgeordneten Felix Schreiner und informierten in einer Pressemitteilung die Öffentlichkeit.

Eine kürzlich abgeschlossene denkmalfachliche Bewertung zur Erhaltungswürdigkeit erlaube den Erhalt der 1889 erbauten Kapelle als letztes Zeugnis einer ehemals bedeutenden Badeanstalt, so der Minister in seinem Schreiben an die Abgeordneten.

Der Abriss der Badkapelle in der Wutachschlucht bei Boll sei beschlossene Sache, hatte es noch im Februar 2014 vom Amt für Vermögen und Bau aus Konstanz geheißen. Die Ortsgruppe Bonndorf des Schwarzwaldvereins hatte sich daraufhin in einer Resolution für den Erhalt der in der Wutachschlucht gelegenen Badkapelle ausgesprochen und die Abgeordneten aus der Region um Unterstützung gegen den Abriss gebeten. Die Abgeordneten hatten die vom Freundeskreis zur Rettung der Badhofkapelle und dem Gemeinderat Bonndorf mitgetragene Resolution unterstützt.

Seit einigen Jahren bereits macht sich die Bürgerinitiative um Hansjörg Adler und Peter Marienfeld für die Rettung des Bauwerkes stark. Das Spendenbarometer der Denkamlschützer steht bereits bei über 37 000 Euro.

In seinem Schreiben an die Abgeordneten folgt Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid deren Auffassung, dass die Bürgerinitiative in die Lage versetzt werden solle, ihr Engagement fortzusetzen. Schmid stellt aber heraus, dass eine Begehbarkeit der Kapelle nicht vorgesehen sei.

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