Der Liftverbund Feldberg jubelt über den umsatzstärksten Dezember seit zehn Jahren. Gemeint ist damit vor allem das Skigebiet Feldberg. Zum Verbund gehören auch die gemeindeeigenen und privaten Skilifte in Bernau. Dort fällt die erste Zwischenbilanz nicht so gut aus. „Wir sind mittelzufrieden“, sagt Bernaus Tourismus-Chef Mathias Wendle, genaue Zahlen kann er aber noch nicht vorlegen. Vor und rund um Weihnachten habe es einige gute Tage gegeben.

Danach wurde es wärmer und die Skilifte in Bernau-Innerlehen standen erst einmal still. Seit vergangener Woche laufen sie wieder, doch es sei „wärmer als wir es gern hätten“. Unter der Woche seien die Skilifte der Gemeinde deutlich weniger ausgelastet als am Wochenende. „Wir sind zufrieden“, sagt Rudolf Köpfer von den Bernauer Hofeck-Liften. Der Dezember habe gut angefangen, danach war die Schneedecke einige Tage zu gering. Nun laufe der Betrieb aber zufriedenstellend.

Vor allem Einheimische und Wintersportler aus der näheren Umgebung und dem südlichen Landkreis Waldshut nutzen die Gelegenheit, in Bernau Ski fahren zu können, sagen Wendle und Köpfer. Eine weitere Anreise, beispielsweise aus Stuttgart, nehmen Skifahrer vor allem am Wochenende in Kauf. Auf den Hofeck-Pisten trainieren außerdem viele Skisportler aus der Region und auch aus Freiburg, sagt Köpfer.

Nach dem Saisonstart am 17. Dezember kamen an den acht Betriebstagen im Dezember 689 Gäste, ab dem 28. Dezember war das Wetter zu schlecht, sagte Susanne Gilg von der Stadtverwaltung St. Blasien. Im Januar war bisher nur der Rehbachlift in Betrieb, den in dieser Zeit 78 Gäste genutzt haben. Seit Freitag und am Wochenende laufen wieder alle Lifte in Menzenschwand.