Heidi Nübling hat den diesjährigen Naturenergie-Förderpreis in Bernau erhalten. Für diese Auszeichnung hat sich die Künstlerin mit einer grandiosen Präsentation im Hans-Thoma-Museum bedankt.

Die äußerst sehenswerte Schau der Preisträgerin trägt den Titel „Himmel, Land und Meer“ und ist bis zum 13. November zu sehen. Unter den zahlreichen Gemälden sind nicht nur viele Seestücke, sondern auch etliche Bilder mit Motiven aus der Schweiz, Südwestdeutschland und nicht zuletzt aus Bernau.

Heidi Nübling beschäftigt sich hauptsächlich mit den Techniken Ölmalerei und Zeichnung. Daneben arbeitet sie schon lange an einer Serie von „Life-Pictures“, kleinen Ölbildern auf übermalten Polaroid-Fotos. Außerdem entstanden Studien zu Himmel und Wasser.

Die Künstlerin sagt selbst: „Durch Reisen in den Norden und ein Sommeratelier in Dänemark sind die Landschaften oft nordisch geprägt. Wichtig ist mir dabei, Stimmungen einzufangen und eine lebendige, ausdrucksstarke Malerei zu schaffen.“

Heidi Nübling setzt die Schönheit von Welt und Leben ebenso ins Bild wie ihre Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ihre Kunst, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion oszilliert, ist eine Feier des Augenblicks. Heidi Nübling wurde in Grenzach-Wyhlen (Baden) geboren und lebt in Bad Hersfeld als freischaffende Künstlerin. Bei dem Hans-Thoma-Preisträger Jürgen Brodwolf, bei Rolf Zimmermann und Bernd Berner studierte sie an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim und machte dort ihr Diplom im Fach Grafik-Design.

Heidi Nübling ist Mitglied im Bund Bildender Künstler Kassel und im Kasseler Kunstverein. Die Künstlerin hatte in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einzelausstellungen, unter anderem in der Promenadigalleria (Finnland), im Städtischen Museum Baumhaus Wismar, im Museum Salmegg Rheinfelden (zusammen mit Rolf Zimmermann), in Fulda und in Lund (Schweden).