Es sei viel entrümpelt worden, sagte Bürgermeister Alexander Schönemann in der jüngsten Gemeinderatssitzung und meinte die Arbeiten an der Waldschneise im Skigebiet Köpfle/Spitzenberg. Darüber, über Eilentscheidungen und Beschlüsse im Umlaufverfahren, berichtete Schönemann.

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Am unteren Ende der Waldschneise sei ein Käferholznest entfernt worden. Außerdem, so berichtete Bürgermeister Schönemann, haben die Forstwirte an den beiden Rändern „eine Menge Aufwuchs, die die Schneise enge gemacht haben“, entfernt. Jetzt habe man das Gefühl, die Waldschneise sei „sehr viel breiter“ geworden. Ein Forstunternehmen werde nun noch mit der Stockfräse die Fläche bearbeiten, damit sie als Teil der Piste genutzt werden kann. Die Arbeiten seien eine „schöne Verbesserung für die ganze Lift- und Wintersportsituation“, sagte Schönemann.

Schneekanone wird nicht gekauft

Eine Schneekanone, die in der vergangenen Wintersaison leihweise genutzt werden konnte, werde die Gemeinde nicht kaufen, berichtete der Bürgermeister. Das habe der Gemeinderat bereits Mitte März in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Ob es ein Konzept für die langfristige Entwicklung des Wintersports in Bernau gibt, wollte ein Bürger in der Frageviertelstunde wissen. „Im Moment gibt es eine Menge Ideen, zum Beispiel zur Sommernutzung“, antwortete Bürgermeister Alexander Schönemann. Es sei sinnvoll, diese in einem Plan zusammen zu fassen, was auch in diesem Jahr angegangen werden solle. Ob das mit externer Unterstützung geschehe, stehe aber noch nicht fest.

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Zu Sitzungen konnte sich der Gemeinderat in den vergangenen Wochen zwar nicht treffen, tätig war das Gremium dennoch. „Es musste einiges im Umlauf oder als Eilentscheidung durch mich entschieden werden“, sagte der Bürgermeister. So habe er über Anträge auf Stundung verschiedener Forderungen entschieden. Dabei sei es vor allem um Vorauszahlungen der Gewerbesteuer und Fremdenverkehrsabgaben gegangen, erläuterte er. „Da helfen wir schnell und unbürokratisch“, sagte er, deshalb habe er die Stundungen bewilligt.

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Nach Rücksprache mit dem Gemeinderat hatte er auch entschieden, die Kindergartengebühren für April und Mai zu erlassen. Die Kommune habe bereits für diese Einrichtung eine Unterstützung des Landes erhalten. Die Gebühren sollen solange ausgesetzt bleiben, bis der Kindergarten wieder geöffnet werden kann. Die Entscheidung gelte vorbehaltlich einer weiteren finanziellen Hilfe durch das Land, sagte Bürgermeister Alexander Schönemann. Im Umlaufverfahren hatte der Gemeinderat über einen privaten Bauantrag und über die Erweiterung der bestehenden Fernwärmeleitung in den Ortsteilen Oberlehen und Gass entschieden.

Fernwärme als Thema

Die Fernwärme war auch in der öffentlichen Sitzung Thema: Das Bernauer Unternehmen SWL will die bestehende Leitung vom letzten Haus in Oberlehen ins Feriendorf erweitern. Dort sollen das Gemeinschaftshaus und ein Ferienhäuschen angeschlossen werden. Betroffen ist ein Grundstück der Gemeinde, über das die Leitung führen soll. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.