Seit einem Jahr ist die Gemeinde Gesellschafterin bei der Wirtschaftsregion Südwest (WSW). In der Gemeinderatssitzung am Montag stellte Geschäftsführer Alexander Maas die Aktivitäten der WSW in Bernau und Umgebung vor und nutzte die Gelegenheit, ausführlich über die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung zu informieren. Für dieses Jahr ist ein Unternehmertreffen in Bernau geplant.

Die WSW, in den Landkreises Waldshut und Lörrach mit der Wirtschaftsförderung befasst, bietet einen umfassenden Service für Unternehmen, Kommunen und Investoren, erklärte Maas. Neben Beratung von Unternehmen und Standortmarketing ist die WSW auch in der Lobbyarbeit für die Region tätig und in diesem Rahmen Mitglied in verschiedenen Arbeitsgruppen. Digitalisierung, Fördermittel und die Vermittlung von Netzwerken, Clustern und Kooperationen sind nur einige der weiteren Leistungen der WSW, zeigte Maas auf.

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In Bernau stand im vergangenen Jahr ein Unternehmertreff als Kickoff-Veranstaltung auf dem Programm, bei der die WSW Gelegenheit hatte, sich vorzustellen. Darüber hinaus gab es einen Einblick in eine Bernauer Holzbaufirma. In der Region wurden ferner ein Innovationsevent in Höchenschwand und eine Roadshow Breitband in St. Blasien angeboten. Für dieses Jahr ist ein Netzwerkertreffen „Firmen Innovativ“ bei der Firma Baur Wohnfaszination in Bernau und Tiefenhäusern geplant (Mitte März). Bürgermeister Alexander Schönemann brachte ferner einen weiteren Unternehmertreff ins Gespräch.

Die Themen dieses Unternehmertreffs könne man den Interessen anpassen, gerne werde er auch Fachleute mitbringen, so Maas. Auch wenn Gastronomie und Tourismus Felder seien, die die Wirtschaftsregion Südwest nicht beackere, könnten Vertreter dieser Branchen dennoch zu dem Unternehmertreff eingeladen werden, da Themen wie die Digitalisierung auch für sie interessant seien, so ein Vorschlag des Rathauschefs. Wichtig sei, fuhr er fort, die WSW und ihre Angebote bei den Unternehmen bekanntzumachen.

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Möglich seien auch spontane Events, zeigte Maas auf, man sei für alles bereit. Und wenn es Probleme in Bernau oder bei einzelnen Firmen gäbe, könne man sich einfach melden, ermutigte er. Und wird sofort Antwort bekommen, so die Erfahrung von Pirmin Spiegelhalter, der zudem die Vorträge der WSW als interessant lobte. In Kürze wird der erste Newsletter der WSW erscheinen, den auch die Gemeinde erhalten wird, kündigte Maas an. Geplant sei, das Informationsblatt viermal jährlich herauszugeben.

Der Kontakt zu Schulen sei der WSW wichtig, erklärte Maas auf Frage von Manfred Franz. Er erwähnte unter anderem die JobBus-Aktionswoche, in der Schüler zu verschiedenen Firmen gebracht werden, um diese und mögliche Ausbildungsberufe kennenzulernen.