Die 13 teilnehmenden Gruppen waren beim Kunstwettbewerb im Rahmen des Junior-Ranger-Treffens sehr kreativ. Mit viel Fantasie schufen sie erstaunliche Kunstwerke. Kühe wurden gemalt, es gab sie als Collage oder aus Heu Lehm hergestellt und bemalt.

Vielfältig waren die Kunstwerke die zum Thema „Südschwarzhinterwälder“ von den Junior-Rangern erschaffen wurden.
Vielfältig waren die Kunstwerke die zum Thema „Südschwarzhinterwälder“ von den Junior-Rangern erschaffen wurden. | Bild: Ulrike Spiegelhalter

Viele Blicke zog eine aus Ton angefertigte sitzende Kuh auf sich, ebenso eine Kuh mit Flügeln. Aber auch lebende Kühe kamen auf die Bühne, hinter einem Vorhang versteckt oder mit Tüchern kaschiert. Drei Mädchen hatten dieses Werk geschaffen. So lautete die Geschichte: Zwei von ihnen fanden auf der Weide ein Kälbchen, dessen Mutter gestorben war. Sie übernahmen die Patenschaft und führten ihren Schützling – das dritte Mädchen, unter einer Decke – auf der Bühne vor. Das Kalb konnte sogar sprechen und rechnen und legte zur großen Bewunderung goldene Eier. Die Inszenierung kam gut an.

Eine andere Gruppe hatte in einem Schuhkarton einen Stall mit Kuh untergebracht und darauf den Spruch geschrieben: „Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe“. Andere fanden, dass ein „Südschwarzhinterwälder“ auch ein Schwein sein könnte, dass sie großformatig malten.

Ein paar der schöne Kunstwerke vom Wettbewerb der Junior-Ranger.
Ein paar der schöne Kunstwerke vom Wettbewerb der Junior-Ranger. | Bild: Ulrike Spiegelhalter

Für andere war dieser seltsame Hinterwälder auch eine Fabelfigur, die sie aus Filz und Pelz bastelten oder als Strohpuppe anfertigten, die im Wald oder mit den Kühen auf der Weide lebt. Sie war modisch gekleidet und bekam zum Geburtstag eine Schwarzwälder Kirschtorte geschenkt. Lustig und fantasievoll war auch das Ergebnis einer weiteren Gruppe: Sie hatte eine Geschichte geschrieben und dazu die passende Puppenfigur gebastelt, die mit großen Füßen und langen Armen ein Wesen aus dem Schwarzwald war, aber lieber ein Mensch sein wollte, weil sie schon seit 555 Jahren im Wald leben muss.

Nicht nur an ihr hatten die Zuhörer einen Riesenspaß, es gab insgesamt viel zu lachen. Die Lautstärke des Beifalls bestimmte den Sieger – es war das sprechende und Eier legende Kälbchen, gefolgt vom Fabelwesen und der Strohpuppe mit der Schwarzwälder Kirschtorte.