Ein zweiwöchiges Ferienprogramm ist jetzt für insgesamt 62 Grundschulkinder aus der Anton-Leo- und der Weihermattenschule zu Ende gegangen. Die Kinder besuchen im Schuljahr normalerweise den Hort „Bunte Arche“, der vom Caritasverband Hochrhein aus initiiert und von Daniela Meyer geleitet wird. Seit rund 15 Jahren organisiert der Hort, der in den jeweiligen Grundschulen untergebracht ist, das zweiwöchige Ferienprogramm.

„Normalerweise startet unser Programm immer erst zum Ende der Ferien“, klärt die Leiterin des Horts „Bunte Arche“ auf. Doch aus internen, organisatorischen Gründen startete das Programm direkt am Anfang der Sommerferien. Doch der Beliebtheit des Programms hat das keinen Abbruch getan. „Wir haben jedes Jahr 80 Plätze für die Kinder zur Verfügung“, so Daniela Meyer weiter. Und sind nicht alle Plätze durch die Hortkinder belegt, dürfen sich auch Kinder an dem Ferienprogramm anmelden, die keine der beiden Grundschulen besuchen.

Für die berufstätigen Eltern der Hortkinder stellt das Ferienprogramm eine Erleichterung dar. „Die Kinder kommen ab 8 Uhr zu uns und sind bis 16 Uhr zuverlässig betreut“, so die Hortleiterin. Und diese Stunden sind für die Kinder und Betreuer angehäuft mit Programm. In den vergangenen 14 Tagen waren die Kinder im Wald und im Wildgehege unterwegs. Es gab Ausflüge in die Hasler Höhle, in den Vogelpark in Steinen, ins Tatzmania nach Löffingen oder auch eine Fahrradtour. „Natürlich sind die Kinder nicht alle gleichzeitig an einem Ort“, so Daniela Meyer weiter. Viele Veranstaltungen finden gleichzeitig statt und die Kinder melden sich für die bestimmten Aktionen vorher an. Neben den Ausflügen wird auch gespielt oder gebastelt. In diesem Jahr durfte sich jedes Kind ein eigenes Monsterkissen nähen und am letzten Programmtag am Freitag, wurde es noch einmal richtig spannend: Während eine Gruppe das Waldbad in Bad Säckingen besuchte, lieferten sich die Kinder in der Weihermattenschule einen „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Wettbewerb auf dem Schulhof. „Die großen Ausflüge und die Fülle an Programmpunkten kann stattfinden, weil wir auch jede Menge Betreuer haben in dieser Zeit“, erklärt die Hortleiterin. In diesem Jahr waren es insgesamt 24 Betreuer, die sich um die Kinder gekümmert haben. „Das sind natürlich die Mitarbeiterinnen vom Hort selbst“, so Meyer. Es melden sich aber auch viele junge Menschen, die die Zeit bis zur Ausbildung überbrücken möchten.