Um die Verdienste des 2018 gestorbenen Fritz Ays für den St. Vincentiusverein zu würdigen, ist jetzt ihm zu Ehren eine Gedenktafel eingeweiht worden, die künftig den Eingangsbereich des St. Marienhauses zieren wird. Die Einweihung fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Innenhof des St. Marienhauses statt.

Ein Mann, auf den man zählen konnte

„Der Name Fritz Ays ist eng mit dem St. Vincentiusverein verbunden“, sagte Dekan Peter Berg. 50 Jahre gehörte Ays dem Verein an und war fast genau so lange im Aufsichtsrat. Das Amt hat Fritz Ays damals von seinem Vater übernommen und wollte es in dessen Sinn weiterführen, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. „Es war Fritz‘ Lebenswerk“, so Dekan Berg weiter. „Er war ein Mann, der Verantwortung übernommen hat und auf dessen Wort man zählen konnte.“ Er sei immer hinter der Sache gestanden und damit gewachsen. „Er war ein großer Gönner, der sich mit viel Zeit eingebracht hat“, so Berg weiter. „Und das immer zum Nutzen des Vereins und niemals zum Eigennutz.“

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Bürgermeister Alexander Guhl habe Ays als einen Menschen kennengelernt, der seine christlichen Werte konsequent vertreten habe. „Er hat immer nach vorn geschaut und ist mit Zuversicht an die Sache herangegangen“, so Guhl. Er bedauert es, dass der im Alter von 81 Jahren Verstorbene nicht mehr erlebt hat, wie es jetzt nach schweren Zeitesn wieder aufwärts geht. „Wenn die Stadt und der Verein nicht so zusammengearbeitet hätten, wie sie es getan haben, würde es den Verein heute wahrscheinlich nicht mehr geben“, erklärt der Bürgermeister. „Die Stadt weiß, was sie mit ihm verloren hat.“

Die Familie

Bei der Einweihung waren auch die beiden Brüder Helmut und Winfried Ays sowie Sohn Thomas und Neffe Andreas Ays anwesend. „Mein Vater hat lang und hart für den Erhalt der geriatrischen Klinik gekämpft“, so Ays Junior. „Ich finde es berührend, dass so an das Werk meines Vaters gedacht wird.“

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Die Idee, eine Gedenktafel anzufertigen, hatte Ernst Schwarz, Geschäftsführer der Hochrheinklinik. Gestaltet und gefertigt hat die Tafel Steinmetz Hans-Ulrich Bühler. Bezahlt worden ist das Werk vom St. Vincentiusverein.