Im Gegensatz zum letztjährigen 1,9 Grad zu kalten Mai, der kälteste Mai der letzten 30 Jahre, war der diesjährige Bad Säckinger Wonnemonat mit einem Temperaturüberschuss von 0,9 Grad der 12. zu warme Monat in Folge. Mit 83 Liter pro Quadratmeter fiel nur 73 Prozent des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne zeigte 36 Stunden über dem Maisoll.

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Nach einem April, der wettertechnisch an einen Juni erinnerte, startete der diesjährige als „Wonnemonat„ bekannte Mai zum Wohlwollen der Landwirte und Gärtner, „Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten“, mit kühlen Temperaturen und Schauern eher wie ein typisch wechselhafter April. Am 6. zog sich Tief „Zlatina“ zurück und ab dem 7. Mai bescherte Hoch „Paul“ Bad Säckingen trockenes, sonniges und zunehmend wieder wärmeres Wetter.

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Am 8. Mai registrierten wir mit 26,6 Grad den ersten Sommertag (ab 25 Grad) in diesem Monat und auch die folgenden zwei Tage stieg die Temperatur auf über 25 Grad an. Pünktlich zu Beginn der Eisheiligen am 11. beendeten diese das Sommerwetter. Mit 13,4 Liter pro Quadratmeter Regen machte die Kaltfront von Tief „Britta“ ihrem Namen alle Ehre.

Stieg die Mittagstemperatur am 10. noch auf sommerliche 25,8 Grad an, lag sie 24 Stunden später über 20 Grad tiefer. Mit dem Zusammenspiel der Tiefs „Aki“, „Britta“ und „Cordula“, sowie dem Hoch „Quirinius“ gelangte an den folgenden Tagen Polarluft in unsere Region.

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Bei für die Jahreszeit deutlich zu kühlen Temperaturen gestaltete sich das Wetter bis zum 15. mit Regenschauern sehr wechselhaft. Vom Morgen des 13. Mai bis zum Morgen des 14. Mai fiel mit 24,6 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden nur sieben Liter pro Quadratmeter weniger als im gesamten April 2020. Nach der diesjährigen Wiedergeburt der Eisheiligen war die erste Maihalbzeit 1,3 Grad zu kalt, mit 56,2 Liter pro Quadratmeter fiel 49 Prozent des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 73 Stunden erst 35 Prozent des Maisolls.

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Hoch „Quirinius“ beendete zum Start in die zweite Maihälfte mit viel Sonnenschein und Temperaturen von wieder deutlich über 20 Grad die Eisheiligentage. So kamen die Ausflügler am Vatertag dem 21. Mai bei strahlendem Sonnenschein und einer Höchsttemperatur von 25,8 Grad kräftig ins schwitzen, bevor wir am 22. Mai mit 27,6 Grad die höchste Temperatur des Monats und Jahres verzeichneten.

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Am 23. sorgte Tief „Gudrun“ mit ihrer aktiven Kaltfront begleitet mit böigem Wind für 26,6 Liter pro Quadratmeter Regen. Dieser Wetterwechsel war jedoch nur von kurzer Dauer, denn Hoch „Steffen“ sorgte in der letzten Woche des meteorologischen Frühlings mit teils wolkigem und teils sonnigem Wetter, einer zügigen Bise, ein paar Regentropfen ohne Kälte und Hitze für unspektakuläres Frühlingswetter.

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