Die Grundschule in Obersäckingen ist das erste Gebäude mit einer Tafel, die die Geschichte der Einrichtung erzählt. Sie ist jetzt offiziell enthüllt worden. Initiatoren der Aktion waren der frühere Stadtbaumeister Michael Rohrer und Otto Gassmann. Beide waren einst Schüler der Schule.

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Das erste Schulgebäude in Obersäckingen aus dem Jahr 1821 stand beim Friedhof. Als es für die wachsende Gemeinde zu klein wurde, wurde 1880 ein Gebäude am heutigen Standort errichtet. „Damals bestand das Gebäude nur aus zwei Klassenzimmer“, weiß Schulleiterin Ingrid Toth. Damals war es noch eine Volksschule und hat die Schüler bis zur achten Klasse unterrichtet. Während die Schüler im oberen Stockwerk unterrichtet wurden, waren im Untergeschoss der Polizeiposten, die Feuerwehr, die Amtsstube des Bürgermeisters und das „Milchhüsli“.

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Immer wieder wurde angebaut. „Heute ist es das Gebäude mit den meisten Treppen“, so die Schulleiterin. Denn im Altbau ist noch heute auf jedem Stockwerk nur ein Klassenzimmer untergebracht. 1980 sind die Turnhalle, der neue Schulhof und der „Martins-Brunnen“ eingeweiht worden, den der Heiligen Martin, Kirchenpatron der Obersäckinger Gemeinde, ziert. 1990 erfolgte der neue Erweiterungsbau.

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„Die Schule war damals Mittelpunkt des Dorfes“, erklärte die Schulleiterin weiter. Denn sämtliche Feste in Obersäckingen werden auch heute noch auf dem Schulplatz gefeiert. Aufgrund von Corona hat die Einweihung der neuen Geschichtstafel nur im kleinen Kreis stattgefunden. Enthüllt worden ist die Tafel von der Schulleiterin und Bürgermeister Alexander Guhl.

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