Susanne Eschbach

Zum ersten Mal nach zwei Jahren gibt es in den beruflichen Schulen in Bad Säckingen wieder einen Berufsinformationstag (BIT). Und mit rund 60 Teilnehmern ist die Berufsmesse fast wieder auf dem Teilnehmerniveau von vor Corona. Am Samstag, 4. Februar, ist es wieder soweit. Von 9.30 bis 13 Uhr erhalten die Abschlussschüler vielfältige Möglichkeiten und Informationen für die berufliche Zukunft.

Schule, Ausbildung oder Studium? Die beruflichen Möglichkeiten sind für Abschlussschüler so groß wie nie. Und ebenso umfangreich sind die Informationen dazu. „Die Möglichkeiten sind vielen jungen Leuten unbekannt“, weiß Carsten Schnell, Leiter der Hauswirtschaftsschule. Gemeinsam mit seinen Kollegen Raphael Schopp von der Gewerbeschule und Erika Breiling von der Rudolf-Eberle-Schule, möchte der Schulleiter deshalb die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung in Unternehmen, Behörden, Kammern, Handwerksbetrieben, Hochschulen oder Schulen mit allen Facetten vorstellen und damit auch gleich die passenden Firmen dazu.

„Beim Berufsinformationstag kann man sich voll umfänglich informieren und erhält Unterstützung bei den Anmeldungen“, so Carsten Schnell weiter. Aber auch Praktikumsplätze werden vermittelt und im besten Fall auch gleich eine Ausbildungsstelle.

Die Küchen, Werkstätten und Übungsfirmen können im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls besucht werden. (Archivbild)
Die Küchen, Werkstätten und Übungsfirmen können im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls besucht werden. (Archivbild) | Bild: Susanne Eschbach

Neben den Berufen verschiedener Sparten, stellen die drei beruflichen Schulen auch ihr weiterführendes Bildungsprogramm vor. „Wir sind als Berufsschule für Auszubildende in kaufmännischen, gewerblichen und hauswirtschaftlichen Ausbildungsberufen nicht nur dualer Partner der Betriebe, sondern bieten auch Bildungsgänge für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss sowie mit einem mittleren Bildungsabschluss an“, so der Schulleiter, Carsten Schnell.

„Die Lehrer werden an dem Samstag alle anwesend sein und informieren“, verspricht Erika Breiling. Gleichzeitig kann der Computerraum der Schule für die Online-Bewerbungen im BewO genutzt werden. „Bis 1. März müssen die Bewerbungen gemacht sein“, macht Erika Breiling aufmerksam. Denn nur so ist gewährleistet, dass die Schüler ihren Platz in der Schule ihrer Wahl erhalten. Ein weiterer Anmeldetag findet am folgenden Montag, 6. Februar, in der Zeit von 13.30 bis 16 Uhr statt. „Dann werden aber nur noch Anmeldungen entgegen genommen“, so Raphael Schopp von der Gewerbeschule.

Sowohl die Schulen, als auch die Betriebe geben Auskunft über die Zulassungsvoraussetzungen, Inhalte und Ziele dieser Bildungsgänge, die von einem dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand, über die Fachschulreife bis zur Fachhochschulreife und zur allgemeinen Hochschulreife führen. Sowie der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten verschiedener Berufssparten. „Einen Beruf lernen heißt nicht, dass man ihn bis zum Ende seines Berufslebens hat“, weiß Erika Breiling.

„Ein Beruf entwickelt sich“. So bietet sich auch nach einer Berufsausbildung die Möglichkeit eines Studiums, aufgebaut auf dem Ausbildungsberuf. „Hier bieten sich so viele Möglichkeiten“, weiß Raphael Schopp. Nicht selten wird zum Beispiel der Beruf eines Schreiners oder Zimmermanns erlernt und danach ein Architektur- oder Ingenieurstudium begonnen. „Wir bieten hier alle Möglichkeiten, Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten“, sind sich die Schulleiter einig.