Eine runde Sache war der Aikido-Schnupperkurs im Sommerferienprogramm. Die bewusst defensive Form einer der zahlreichen Formen japanischer Kampfsportarten sollte sieben Jugendlichen vorgestellt worden. Aus der Aikido-Abteilung im TV Bad Säckingen hatten Cordula Graf und Gerrit Niederland wieder auf die Matte geladen. Mit Partnerübungen sind erste Tricks eingeübt worden.

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„Die Kraft des Anderen nutzen und umlenken“, so entstehen aussichtslose Lagen, die bis an die Schmerzgrenze geführt werden, beschrieb Niederland eines der Credos von Aikido. Dann zählt die Stopp-Regel. Bei dieser Art des Kampfsports wird schonend miteinander umgegangen. Vorzugsweise ritualisierte Situationen sind den Kindern beigebracht worden; jemand will einen anfassen und gleich den passenden Handgriff angesetzt – „da geht nichts mehr“, wie ein quirliger Junge schnellt lernte.

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Partnerübungen in betont ruhigem Umfeld gehen ohnehin auch an die Kondition. Die Jugendlichen merkten rasch, dass konzentriertes Umsetzen von Übungen recht anstrengend sein kann. Im angestammten Dojo in einer der unteren Halle des Scheffel-Gymnasiums war es nur anfänglich moderat kühl.

Aller Anfang ist schwer – auch Aikido will gelernt sein.
Aller Anfang ist schwer – auch Aikido will gelernt sein. | Bild: Gerd Leutenecker

Einer der teilnehmenden Jungs war zu Besuch bei Verwandten in Bad Säckingen, und sprach nur Englisch. Kein Problem für die anderen Jugendlichen, da konnte gleichzeitig über den passenden Wortschatz gerätselt werden. Passt zu Aikido. Die geistig-ethische Grundhaltung dieser Sportart setzt auf Harmonie und ausgeglichenem Miteinander. Zum Beginn des Schuljahrs starten neue Anfängerkurse in der Aikido-Abteilung des TV Bad Säckingen.

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