Der Berufsinformationstag (BIT) der Beruflichen Schulen kann in diesem Jahr aufgrund von Corona nicht in der gewohnten Form stattfinden. „Das hat sich bereits zum Ende des vergangenen Jahres abgezeichnet“, so Carsten Schnell, Leiter der Hauswirtschaftlichen Schule. Trotzdem möchten die Hauswirtschaftsschulen Schulen und die Rudolf-Eberle-Schule am Samstag, 6. Februar, einen Anmelde- und Beratungstag für Eltern und Schüler anbieten.

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Für den Zeitraum von 9.30 bis 13 Uhr können sich Eltern und Schüler vorab telefonisch in den Sekretariaten der beiden Schulen ein 15-minütiges Zeitfenster zuteilen lassen und ihre Telefonnummer hinterlassen. Am Beratungstag selbst werden sich die Lehrer der Schulen unter der genannten Telefonnummer melden und innerhalb des gesetzten Zeitfensters beraten. Gleichzeitig werden die künftigen Schüler in ihrem Online-Bewerbungsverfahren unterstützt. Die Termine werden ab sofort unter der Telefonnummer 07761/5609-50 (Sekretariat Rudolf-Eberle-Schule) oder unter Telefon 07761/5609-60 (Sekretariat Hauswirtschaftliche Schulen) vergeben.

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Weiter finden am Mittwoch, 20. sowie Donnerstag, 21. Januar, zwei Informationstage statt. Die beiden Infoabende richten sich an die Eltern und Schüler, die sich über die Möglichkeit eines weiteren Schulbesuchs an einer Beruflichen Schule informieren möchten und finden ausschließlich online statt. Die Veranstaltung am Mittwoch von 18 bis 20.30 Uhr in der Rudolf-Eberle-Schule richtet sich an die Interessenten des zweijährigen Berufskollegs Fremdsprachen, des Kaufmännische Berufskollegs, des Wirtschaftsgymnasium und des einjährigen Berufskollegs Fachhochschulreife.

Die Hauswirtschaftlichen Schulen bieten am gleichen Tag von 18 bis 19.30 Uhr die Beratung für das Sozialwissenschaftliche Gymnasium und für das einjährige Duale Berufskolleg Fachrichtung Soziales an. Der zweite Infoabend am Donnerstag richtet sich an beiden Schulen von 18 bis 19.30 Uhr an die künftigen Schüler der zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft, sowie die zweijährige Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung, die zweijährige Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege sowie an die Interessen an dem neuen Angebot der Ausbildungsvorbereitung für Schüler ohne Hauptschulabschluss oder die ihren Hauptschulabschluss verbessern möchten. Fragen können während der Veranstaltung per Mikrofon oder im Chat schriftlich gestellt werden. Weitere Informationen zu den Online-Teilnahmen finden sich direkt auf der Homepage der jeweiligen Schulen.

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Seit dieser Woche finden auch in den Beruflichen Schulen wieder Fernunterricht statt. „Lediglich zu den Klassenarbeiten müssen die Schüler der jeweiligen Klassen anwesend sein“, erklärt Erika Breiling, die Leiterin der Rudolf-Eberle-Schule. Allerdings werden nur die Klassenarbeiten geschrieben, die für das anstehende Zwischenzeugnis, mit denen sich die aktuellen Abschlussschüler um einen Ausbildungsplatz oder für eine weiterführende Schule bewerben, wichtig sind.

Ein Unterfangen mit vielen Hürden. „Nicht nur der öffentliche Nahverkehr fährt aktuell im Ferienmodus“, erklärt Carsten Schnell. „Die Schüler müssen für die Anreise zur Schule, für die Klassenarbeit selbst und dann wieder zurück nach Hause, für den Fernunterricht freigestellt werden“. Auch die Motivation der Schüler lässt nach, je länger der Fernunterricht dauert. „Darauf haben wir leider keine Handhabe“, bedauert Erika Breiling. Für das kommende Jahr rechnen die Beruflichen Schulen wieder mit mehr Schülern. „Aufgrund der aktuellen Situation ist offen, wie viele Betriebe nach Corona noch ausbilden möchten oder können“, so Breiling.