Joachim Bark, oder – wie er sich als Schriftsteller im Unterschied zu seinem Namensvetter nennt, der auch Bücher herausgibt: Joachim Till Bark wird am heutigen Samstag 80 Jahre alt. Geboren wurde er in Lodz, doch floh die Familie Ende des Krieges in den Westen. So kam es, dass er seine Kindheit im Weserbergland verbrachte. Lebhaft verlief sein Leben weiter: Er wurde vom Gymnasium geworfen, unterbrach ein Jahr lang die Schule, ohne dass es die Eltern wussten, besuchte schließlich die Handelsschule, verbrachte Hippiejahre in Westbeling.

Nach Anlauf von verschiedenen Lehren machte er schließlich ein Volontariat an einer Zeitung in Kassel. Während seiner journalistischen Tätigkeit lernte er unter anderem Christine Brückner und Luise Rinser kennen. Schließlich wurde er auch noch Religionslehrer und arbeitete später in einem Buchladen. – Ein sehr ausgefülltes Leben. Seit 1990 war er hierfür wieder in Berlin.

Erinnerungen an die Schulzeit

Im Jahr 2008 zog er dann nach Bad Säckingen. Während der ganzen Zeit malte er. Mehr 500 Bilder von ihm gibt es. Im Rentenalter begann er zu schreiben. Sein erstes Buch „Besuch beim Wolkenmacher“ erzählt von seiner Zeit ohne Schule. Vor einiger Zeit kam ein Regisseur auf ihn zu, der dies Buch verfilmen möchte. Sein neuestes Buch kam vor kurzem auf dem Markt. Seinen Geburtstag wird Bark nur im kleinen Kreis begehen, auch aufgrund der Pandemie.