In einer kleinen Feierstunde erhielten die Schüler der Rudolf-Graber-Schule Bad Säckingen von Landrat Martin Kistler die Urkunden und Preise verliehen, die sie beim Europäischen Wettbewerb 2022 mit dem Thema „Nächster Halt Nachhaltigkeit“ gewonnen hatten.

Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten waren dazu eingeladen, sich mit dem ökologischen Fußabdruck und der Frage zu beschäftigen: Was können Kinder an ihren Schulen konkret für Umweltschutz tun? Was macht eine Landwirtschaft aus, in der es Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermaßen gut geht? Wie lassen sich Nahrungsmittel und andere Produkte so produzieren, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden? Was sollen wir in Zukunft anders machen in Europa?

Bundes-, Landes- und Ortspreise gingen bei diesem Wettbewerb an (von links) Albert Weber, Marie Barth, Vanessa Ebner, Frida Laule, ...
Bundes-, Landes- und Ortspreise gingen bei diesem Wettbewerb an (von links) Albert Weber, Marie Barth, Vanessa Ebner, Frida Laule, Ignazio Cusumano, Lena Müller, Erik Alt, Antonia Schäfer, Marko Markowitsch und Tim Ruhloff. | Bild: Bernadette André

Die Achtklässler der Rudolf-Graber-Schule hatten sich zu ihrem Beitrag „The Art of Nature“ durch das Werk des englischen Natur-Künstlers Andy Goldsworthy anregen lassen, wie Ignazio Cusumano stellvertretend erläuterte. Als ihren Wettbewerbsbeitrag hatten sie einen Fotokalender mit Dingen aus der Natur gestaltet. Betreut von den beiden Lehrerinnen Ines Bölle und Angela Lütte waren drei Gruppen (Werkstätten) an der Umsetzung beteiligt: Neben der Fotowerkstatt, eine technische Werkstatt, die für jedes Foto einen Hintergrund gestaltete und eine Schreibwerkstatt, die poetische und informative Texte mit ökologischen und nachhaltigen Themen formulierte.

Im Landkreis Waldshut haben vier Schulen mit 88 Schülern am Wettbewerb teilgenommen. Bundesweit waren es 1053 Schulen mit mehr als 58.000 Schülern. Für die Rudolf-Graber-Schule war es die erste Teilnahme, bei der sie gleich so erfolgreich mit der besten Arbeit in der Kategorie Text den Bundespreis, der mit 150 Euro honoriert wurde, sowie Landes- und Ortspreise erringen konnte.

Dementsprechend stolz auf die Schule zeigte sich der Landrat in seiner Ansprache und war zudem erfreut, „dass eine solche Preisverleihung wieder in Präsenz möglich ist“. Europa stehe vor großen Herausforderungen, so der Landrat, und es sei wichtig, „dass ihr eure Ideen und Vorstellungen, eure Ängste und Sorgen, aber auch eure Wünsche und Träume mitteilt“. Auch Schulleiterin Karin Gassenmeier zeigte sich stolz und sehr beeindruckt von den Arbeiten der Schüler, besonders wegen der Auszeichnung für die von ihnen selbst verfassten Texte. „Nutzt die Talente, die ihr hier gezeigt habt, um unsre Welt mitzugestalten“, gab sie ihren Schülern mit auf den Weg.

Landespreise erhielten: Erik Alt, Marie Barth, Kevin Geier, Justin Marino, Tim Ruhloff und Lena Müller. Bundes- und Landespreise gingen an: Ignazio Cusumano, Vanessa Ebner, Frida Laule und Antonia Schäfer.