Bad Säckingen (ska) Mehr Service für die Kunden und mehr Platz für Radsport Riedl-Leirer in Bad Säckingen. Um die Reparaturannahme effizienter zu gestalten, hat das Radsportgeschäft in der Friedrichstraße 92 den Servicebereich um das Doppelte von 60 auf 120 Quadratmeter vergrößert. So ist jetzt genügend Platz, um gemeinsam mit dem Kunden das Fahrrad genau zu begutachten und eventuell anfallende Reparaturen zu besprechen. Bereits im Januar haben die Bauarbeiten begonnen und bereits im März war die offizielle Eröffnung geplant. „Doch Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Geschäftsführer Klaus Riedl.

Wie wichtig diese Baumaßnahme war, erweist sich jetzt nach dem Lockdown im März. Denn Corona hat der Fahrradbranche eine wahren Boom beschert. „Wir haben sechs Reparaturplätze und alle sind ständig belegt“, so Riedl weiter. Selbst am Sonntag schauen die Mitarbeiter vorbei um die Reparaturen zu einem für den Kunden annehmbaren Zeitpunkt zu realisieren. Immerhin 8000 Reparaturen stemmt das Unternehmen pro Jahr. „Wir können im Moment nur die Räder reparieren, die auch bei uns im Geschäft gekauft worden sind“, erklärt der Unternehmer. Hinzu kommen Garantie- und Servicefälle. Um auch wieder Fremräder annehmen zu können, wird im Zuge einer weiteren Baumaßnahme ein weiterer Werkstattplatz gebaut und eingerichtet. Denn die nächsten Baupläne stehen bereits kurz bevor. „Wir werden auch unser Gebäude um ein Stockwerk erhöhen und gewinnen so noch mehr Verkaufsfläche“, so Klaus Riedl. Denn die Nachfrage nach den Fahrrädern wird immer größer.

Rund 3000 Räder verkauft das Unternehmen pro Jahr, das erst im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Aus dem ehemals kleinen Laden in der Wernergasse mit 60 Quadratmeter, hat sich inzwischen ein Fahrradcenter entwickelt, dass sowohl in der Optik als auch in der Technik der Räder keine Wünsche mehr offenlässt. Vom einfachen Modell über Kinderräder, bis zum Hightech-Bike stehen dem Kunden beim Fahrradspezialisten Riedl-Leirer zur Verfügung. Marken wie Haibike, Ghost, Univega, Raleigh, Flyer oder Merida, Centurion, Conwy,Santa Cruz oder Eight Shot und im Kinderradbereich die Marke Puki, lassen die Herzen eines Radlerfreundes höherschlagen. Aber auch in Sachen Bekleidung, Schuhe und Zubehör ist Riedl-Leirer ganz weit vorne. Inzwischen hat sich das Unternehmen zum größten E-Bike-Center am Hochrhein und zum Bosch-Experthändler gemausert, von denen es nur rund 160 in ganz Deutschland gibt. Erst im vergangenen Jahr ist das Unternehmen zum Shimano-Service-Center ernannt, von denen es ebenfalls nur 160 Stück in ganz Deutschland gibt. „Das heißt, wir sind auf Bosch oder Shimano besser geschult, als andere Unternehmen“, erklärt Stefan Riedl, der gemeinsam mit seiner Schwester Mirka in dritter Generation, in die Geschäftsführung aufgerückt ist und das Unternehmen gemeinsam mit den Eltern Monika und Klaus Riedl-Leirer leitet. Gemeinsam haben sie die Radsport Riedl-Leirer GmbH gegründet. Insgesamt 17 Mitarbeiter in der Werkstatt und im Verkauf, stehen den Geschäftsführern inzwischen zur Seite.

Das Geschäft hat in den vielen Jahren seit Bestehen, ein ständiges Wachstum erfahren. Vor drei Jahren erst, ist die firmeneigene Fahrradwerkstatt in der es im Laufe der Jahre zu eng geworden ist, ausgebaut worden. Aber auch die Verkaufsräume wurden im Laufe der Jahre zu eng und es fanden mehre Aus- und Umbauten statt. Zuletzt 2018, ist durch den Ausbau des Obergeschosses, ist eine große Abteilung für Kinder entstanden. Auch für die Kleinen stehen jetzt Fahrräder in vielen Größen, Farben und Modellen zur Auswahl, die ebenfalls durch Bekleidung, Schutzkleidung und Zubehör vervollständigt wird. Gleichzeitig wurde eine große Fläche freigehalten, wo die Kinder direkt und wetterunabhängig die Räder ausprobieren können.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €