Die Trompeterstadt ist gerüstet. Ab sofort bietet auch der Bad Säckinger Reisemobilstellplatz kostenfreies WLAN für die Gäste an und vergrößert damit die Komfortzone der Gäste, die mit ihren Reisemobilen nach Bad Säckingen kommen. „WLAN ist eine großes Thema auch bei der Ferienwelt Südschwarzwald“, so Bürgermeister Alexander Guhl. Denn gewisse Standarts werden inzwischen auf den Stellplätzen für Reisemobile vorausgesetzt, wie der Bürgermeister weiter erklärt.

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Obwohl es den Bad Säckinger Reisemobilstellplatz bereits seit 2009 in Bad Säckingen gibt, hat es bisher am Anschluss an das Netz gefehlt. „Es war ein langes Hin und Her“, betont es Thomas Ays, Leiter der Tourismus- und Kulturamtes, doch jetzt ist der Anschluss da und der Weg auf die Datenautobahn ist frei.

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Insgesamt 10.000 Übernachtungen sind 2019 allein in Bad Säckingen auf dem Reisemobilstellplatz registriert. Coronabedingt waren es 2020 mit 6.500 Übernachtungen zwar weniger, aber nach Aussage von Thomas Ays, immer noch beachtlich. Das zeige, wie beliebt der Platz in Bad Säckingen, betont es der Leiter des Tourismus- und Kulturamtes. Denn die direkte Lage am Rhein und der kurze Weg in die Innenstadt, wird von den Gästen sehr geschätzt. „Reisemobile sind nach wie vor ein großer Markt“, weiß Ays. Allein 2020 seien in Deutschland 78.000 neue Wohnmobile registriert worden. Ein Grund mehr für die Stadtverwaltung, sich mit der Ausstattung richtig ins Zeug zu legen. Unter anderem wurde den Reisemobilisten bereits 2019 mehr Platz eingeräumt, in dem die Stellplätze von 40 auf 28 Plätze verkleinert worden sind.

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Gleichzeitig mit dem Freifunk hat Thomas Ays mit Patrick Merz auch die neue Aufsichtsperson für den Reisemobilstellplatz vorgestellt. Von Montag bis Freitag wird er auf dem Platz sein und die Gäste betreuen. Bei ihm können sich die Feriengäste auch die Gästekarte oder weiteres Infomaterial über Bad Säckingen abholen. Er wird auch jeden Morgen einen Kontrollgang über den Platz machen und darauf achten, dass es keine „Wildcamper“ geben wird. Am Wochenende hat das Ordnungsamt ein Auge auf den Platz.