Abwechslungsreich verspricht die 14. Saison zu werden, die von Kulturreferentin Christine Stanzel und Amtsleiter Thomas Ays vorgestellt wurde. Mit dabei war auch Christine Friedlmeier, Vorsitzende des Orchestervereins Bad Säckingen. Aus gutem Grund, beteiligt sich doch das Orchester an dem „großen Finale“ im Mai nächsten Jahres.

Der Orchesterverein tut sich mit der Band „Songland“ und dem Jazzpianisten Christoph Reuter zusammen, der 2019 schon einen Bad Säckinger Spontanchor zusammengestellt hatte. Reuter hat zehn Stücke für diese Besetzung mit Streichern, Gitarre, Klavier und Gesang geschrieben und arrangiert.

Friedlmeier erzählte, dass das Orchester schon das Notenmaterial erhalten hat und die Musiker reinschauen konnten. „Reuter ist fleißig gewesen, wir sind begeistert, besonders unser Dirigent“, so Friedlmeier über die Mischung aus Kunstliedern und eigenen Kompositionen, die für das Orchester eine „Supergelegenheit darstellen“, sich mal anders zu präsentieren. Denn das Orchester sei offen für Neues, so Friedlmeier.

Auch Christine Stanzel zeigte sich begeistert von diesem Projekt. „Es wird jazzig und soulig, sehr lebendig und unterhaltsam“, versprach sie. Das Leichte und Beschwingte steht nach ihren Worten überhaupt im Vordergrund dieses 14. Zyklus.

Allerdings etwas getrübt beim Auftaktkonzert „KlezFiesta!“ am 6. Oktober, das unvermittelt zu einem Gedenkkonzert für den überraschend verstorbenen Gitarristen Michael Marx wird. Er hatte mit dem Klarinettisten Helmut Eisel jahrzehntelang zusammengearbeitet. Nun wird das Programm mit Klezmer und Musik sephardischer Juden in veränderter Besetzung aufgeführt.

Am 16. November kommt Markus Barth mit der Stand-up-Comedy „Ich bin raus!“. Der Comedian und Autor, regelmäßiger Gast in Comedy-Sendungen, der als einer der kreativsten Köpfe der Szene gehandelt wird, ist zum ersten Mal in der Reihe. Stanzel hat ihn auf der Kulturbörse Freiburg entdeckt. Als „Highlight“ bezeichnet sie den Auftritt des Berliner Kabaretttheaters „Distel“ zu Jahresbeginn (17. Januar), das sich „Deutschland in den Wechseljahren“ vornimmt, mit allen „Zuständen und Abständen“: ein Anti-Viren-Kabarettprogramm.

„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“, klagt Kabarettist Stefan Waghubinger, Kleinkunstträger 2021, in seinem zwischen Tragik und Komik angelegten dritten Soloprogramm
(16. März). Der in Stuttgart lebende Österreicher ist schon Stammgast in der Reihe und spielt einen alten Grantler.