Die erste Idee stammt bereits aus dem Jahr 2018. Ein Jahr später, im Sommer 2019, hat sich eine dynamische Gruppe junger Leute getroffen, die unzufrieden mit dem kargen und desolaten Zustand des Quellenhäuschens im Badmattenpark waren. Schließlich handelt es sich bei diesem Ort um einen beliebten Treffpunkt, der für Jugendliche eine große Bedeutung hat. Federführend von den Mitgliedern des Jugendparlaments wurde eine Neugestaltung des Badmattenbrunnens diskutiert.

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Mit ihrer Aktion hofften die engagierten Jugendlichen, einen schönen Ort zu schaffen, der wertgeschätzt wird. „Wir wollen den jungen Leuten die Möglichkeit geben, sich selbst zu beteiligen“, sagte Blert Dermaku im August 2019. Er und seine Gruppe sahen eine wichtige Chance. Mitstreiter Sebastian Henkes machte deutlich: „Wenn Jugendliche etwas selbst gemacht haben, haben sie auch mehr Respekt davor“. Das Projekt „Pilz“ – Quellhäuschen Badmatte wurde geboren. Im Sommer 2019 schlossen sich Mitglieder der Grünen Jugend Waldshut und des Jugendparlaments Bad Säckingen zusammen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen: den „Pilz“ zu verschönern. „Ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche.“

Das Vorhaben nahm Gestalt an. Mehrere Planungsgespräche brachten Klarheit. Auch in Absprache mit Jugendlichen, die gerade am Pilz anzutreffen waren. Der Frühling dieses Jahres trieb die ersten Knospen. So auch das Ergebnis der Treffen mit Bau- und Bürgermeisteramt.

Das Gewinnspiel

Zuerst aber mussten weitere Ideen her. In Form eines Gewinnspiels konnten Jugendliche Bilder einreichen, wie das Becken angemalt und gestaltet werden könnte. Preise wurden ausgelobt. Flyer wurden mit dem Ziel verteilt, Bilder und Ideen zur Gestaltung des Pilzes einzuholen. Peter Knorre, Leiter des Kinder- und Jugendhauses erwähnte es lobend: Mehr als 30 Mitglieder von Grüner Jugend Waldshut und Jugendparlament reichten Werke zu den Themen Klima, Friede, Toleranz, Gleichberechtigung, Freiheit und Zukunft ein.

Die Sieger

Nun war es schließlich soweit: Die Entscheidung über die Siegerbilder ist inzwischen gefallen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kinder- und Jugendhaus „Altes Gefängnis“ wurden die drei prämierten Exponate vorgestellt. Mit einer fantasievollen Darstellung zweier Hände in Herzform belegte Kim Kaledat den ersten Platz. Mit anspruchsvollen Bildern sicherte sich Jennifer Finkbeiner den zweiten Platz, der dritte Platz wurde von Jennifer Kölble besetzt.

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