Kostensteigerungen nannte Stadtkämmerin Bettina Huber auch als Grund für den Vorschlag, den Pro-Kopf-Betrag anzuheben, den die Stadt an die Grundschulen bezahlt. Nach kurzer Diskussion einigte sich das Gremium mit vier Ja, drei Nein und einer Enthaltung dafür, bei größeren Grundschulen von 135 auf 150 Euro pro Schüler zu erhöhen und bei kleineren Grundschulen von 155 auf 165 Euro. In der Summe macht das im Jahr Mehrausgaben von 8.000 Euro aus.

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Ist die EDV mal installiert, muss sie auch weiterlaufen. Für den IT-Support wurden an den Grundschulen für die Jahre 2022/23 daher jeweils 60.000 Euro eingestellt, für die weiterführenden Schulen 72.000 Euro.

Einer der größten Ausgabenposten im städtischen Haushalt ist seit jeher der Kindergartenbereich, der zehn Prozent des Gesamthaushalts ausmacht. „Das ist einfach so“, meinte Bürgermeister Alexander Guhl. Alleine der Betriebskostenzuschuss der Stadt an die Kindergärten wird in den kommenden beiden Jahren jeweils knapp 6,5 Millionen beziehungsweise knapp 6,4 Millionen Euro ausmachen. Hinzu kommen weitere Ausgaben für Freizeitanlagen und Spielfläche sowie diverse Investitionen. Die größte Investition betrifft 2022 im Kindergarten Wallbach den Anbau Kindergarten und die Terrassenüberdachung (285.000 Euro).

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Mehr Geld gibt es für das Heimatmuseum im Schloss Schönau. Damit Museumsleiterin Stefanie Brand die erfolgreich begonnen Veranstaltungen weiterführen kann, wird der Posten Beschaffungen von 900 auf 5.000 Euro aufgestockt und der Posten Veranstaltungen von 1.000 auf 5.000 Euro.

Der Bereich Veranstaltungen Tourismus wird zur Deckung der Kostensteigerungen von 145.000 auf 150.000 Euro erhöht. Moderate Erhöhungen gibt es auch für Werbung und Give Aways. Dringend benötigt wird außerdem ein neuer Server für das Tourismus Büro (20.000 Euro). 17.000 Euro werden für einen bisher behelfsmäßig reparierter Fuß des Steinway Flügels im Kursaal bereitgestellt.

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Schließlich soll es für den Wohnmobilstellplatz wieder eine Schranke (20.000 Euro) wie früher schon einmal geben. Die Beschwerden häuften sich, dass Wohnmobilisten ohne Bezahlung den Stellplatz nutzten, meldete Thomas Ays, Amtsleiter Tourismus und Kultur und meinte weiter: „Ich hab das Gefühl, dass uns viele Gebühren durch die Lappen gehen.“

Der Ausschuss stimmte in seiner Sitzung auch einem Investitionszuschuss über 30.000 Euro an den Verein „Daheim in Harpolingen“ zu, den dieser eventuell für die Generalsanierung der Saalküche benötigt, um Fördergelder zu erhalten.