Seit 2018 ist Bad Säckingen bereits eine „Kleinstadtperle“. Um die heimische Gastronomie und den Einzelhandel zu fördern, stellt die Stadt nun besondere Perlenbetriebe vor, die ein besonderes Einkaufserlebnis versprechen. „Wir wollen nach draußen zeigen, was wir für eine tolle Stadt sind“, so Bürgermeister Alexander Guhl. Bad Säckingen habe viel zu bieten, wie die Auszeichnung als Kleinstadtperle belege: „Wir waren und sind da unglaublich stolz drauf“, so Guhl.

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„In der Stadt ist es noch nicht greifbar, darum wollen wir den Begriff mit Leben füllen“, so Elisabeth Vogt vom Stadtmarketing. Dafür habe man aktuell zwölf „Perlenbetriebe„ ausgewählt: inhabergeführt und in zentraler Lage, mit hervorstechendem Angebot und Service und optimaler Weise mit regionalen Produkten im Angebot. Es sei eine besondere Zeit, in der Einkaufserlebnisse nicht ohne weiteres möglich seien, so Guhl.

Doch Einkaufen habe auch etwas mit Emotionen zu tun, und diese ließen sich nicht online abrufen: „Kleine Läden mit Charme und besondere Angebote, die man nicht überall findet“, wirbt auch Thomas Ays vom Tourismusbüro für die Perlenbetriebe. Gemeinsam versuche man, besonders in diesen Zeiten die heimischen Gewerbe zu stärken. So gibt es für die Perlenbetriebe kleine Schokoladen der Confiserie Mutter mit dem Perlen-Logo sowie hölzerne Einkaufschips – natürlich aus FSC-zertifiziertem Holz – und eine eigene Mund-Nasenmaske: besondere Geschenke, welche die Betriebe an besondere Gäste überreichen können, so Vogt.

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Besonders für die Gastronomie gebe es dazu in diesem Jahr einen Adventskalender, erklärt Ays weiter: „Auf Facebook kann jeden Tag ein 50 Euro Gutschein für ein Restaurant oder Café im Ort gewonnen werden.“ Wo man den Gutschein jetzt schon investieren kann stellt das Tourismusamt tagesaktuell auf seiner Homepage vor. Hier finden sich in der Rubrik Gastronomie alle aktuellen Liefer- und Abholservice auf einen Blick. „ Es ist wichtig, in dieser Zeit zusammenzuhalten“, so Ays. Weitere Betriebe, die sich dem Qualitätsversprechen anschließen wollen, seien darum natürlich willkommen.