Nach der Pflege eines Angehörigen war Gabriele Umbreit auf der Suche nach einer neuen Aufgabe und da kam ihr das Angebot der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz gerade recht. Das war vor zehn Jahren. Ende September geht die Pfarrsekretärin der Bad Säckinger Pfarrgemeinde in den Ruhestand.

Eine Herausforderung

Sie blickt gerne zurück auf ihre Arbeit im Sekretariat. „Ich hatte sehr viel Spaß an der Verwaltungsarbeit“, sagt sie. Mit dieser Sparte hatte sie zuvor als Leiterin eines Kindergartens nur am Rande zu tun. „Aber es sollte ja auch eine Herausforderung für mich sein“, sagt sie. Als sie mit ihrer Arbeit begonnen hat, waren die Bad Säckinger Pfarrgemeinden bereits zu einer Seelsorgeeinheit zusammengeschlossen, weshalb die zentralen Aufgaben der verschiedenen Pfarrgemeinden in die Münsterpfarrei verlegt worden sind.

Kontakt zu Menschen wichtig

Doch Aufgaben, wie die Verwaltung der Kirchenbücher, die Koordination der ehrenamtlichen Helfer des Besuchsdienstes oder die Vermietung des Pfarrsaals Heilig Kreuz, sind in ihren Händen geblieben. „Der Kontakt zu den Menschen war mir immer wichtig“, erzählt sie weiter. Wobei dieser Kontakt, bedingt durch Corona, momentan selten geworden ist. Die Einrichtung eines Computers im Büro hat Gabriele Umbreit die Arbeit erleichtert. Aber auch dafür gesorgt, dass sie, statt wie bisher zwei Tage in der Woche, nur jeweils dienstags im Büro anzutreffen war.

Mehr Zeit für anderes

Obwohl sie ihre Arbeit gerne gemacht hat, freut sie sich jetzt auch auf die kommende Zeit im Ruhestand. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, der bereits im Ruhestand ist, wird sie jetzt noch öfter mit dem Wohnmobil verreisen. „Wir haben ja jetzt mehr Planungsfreiheit“, sagt sie. Außerdem hat sie dann noch mehr Zeit für das Enkelkind.

Weiterhin für die Allgemeinheit da

Trotz ihrem Ruhestand möchte Gabriele Umbreit auch weiterhin für die Allgemeinheit da sein. „Ich finde solche Aufgaben sehr wichtig“, sagt sie. Sie wird sich wieder stärker ihren Kirchenämtern in Wallbach widmen. Denn als sie ihre Arbeit in der Heilig-Kreuz-Gemeinde aufgenommen hat, hat sie damals ihr Amt als Vorsitzende im Wallbacher Pfarrgemeinderat aufgegeben. Sie wird sich aber auch vermehrt der Arbeit im von ihrem Ehemann mitgegründeten Nachbarschaftsverein in Wallbach zuwenden. „Die Arbeit hier im Büro hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagt sie rückblickend. „Aber jetzt ist etwas anderes dran.“ Bedingt dadurch, dass viele Aufgaben in der Pfarrgemeinde inzwischen zentral geregelt werden, habe sie nicht das Gefühl, jemanden im Stich zu lassen.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €