Die 13. Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Kultur im Kursaal“ sieht fünf Programmpunkte und einen Poetry Slam außerhalb der Reihe vor. Es gibt auch noch Abos zu buchen. „Mit einem Abo sparen die Inhaber für alle Veranstaltungen bis zu 40 Prozent im Vergleich zum Einzelverkaufspreis“, macht Kulturreferentin Christine Stanzel den Erwerb schmackhaft. Mit Harald Stampa, Mitbegründer des Gitarrenfestivals „Akkorde am Hochrhein“, hat sie das neue Programm vorgestellt.

Sechs Gitarristen aus vier Nationen auf einer Bühne eröffnen die Reihe „Kultur im Kursaal“ am Mittwoch, 27. Oktober, mit einem Beitrag im Rahmen des Gitarrenfestivals „Akkorde am Hochrhein“. „Guitarra a Seis“ – portugiesisch für „Gitarre zu sechst“ – gibt es wohl nirgends auf der Welt und darum verwundert es nicht, dass die meisten Stücke für das Gitarren-Sextett im Programm anders arrangiert oder selbst komponiert werden müssen. Auf jeden Fall dürfen sich die Zuschauer um 19.30 Uhr im Kursaal auf eigene Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach bis Frank Zappa freuen.

Ein Wiedersehen mit alten, aber immer gern gesehen Bekannten dürfte die Begegnung mit „Helge und das Udo“ am Donnerstag, 13. Januar, sein. Helge Thun und Udo Zepezauer gastierten bereits in der zehnten Reihe „Kultur im Kursaal“ mit ihrem vorigen Programm „Läuft“ in Bad Säckingen. Nun folgt „Sitz!“, ein Best of aus den vergangenen 20 Jahren. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Eigentlich ein Duo, stehen „Pariser Flair“ am Donnerstag, 23. März, um 19.30 Uhr als Trio auf der Kursaalbühne. Marie Giroux und Jenny Schäuffelen haben sich den Gitarristen Gunnar Seitz für ihr französisches Chanson-Theater an die Seite geholt. Das Trio schöpft aus dem Chansongut von Sardou, Bécaud oder Aznavour.

Nach dem dritten Anlauf sollte es wohl gelingen: Bereits zweimal im Bad Säckinger Programm und zweimal wieder abgesagt – das Berliner Kriminaltheater gastiert mit Sebastian Fitzeks Bestseller „Passagier 23“ in Bad Säckingen. „23 sind es jedes Jahr weltweit, die während einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff verschwinden“, heißt es im Programm. Und weiter: „23, von denen man nie erfährt, was passiert ist.“ In Sebastian Fitzeks Thriller gibt es mit der kleinen Anouk allerdings eine Ausnahme. Die spannenden Momente gibt es am Donnerstag, 7. April, um 19.30 Uhr auf der Kursaalbühne.

Eine Lesung am Samstag, 7. Mai, bringt zwei faszinierende und vielseitige Frauen zusammen. Die Schauspielerin Claudia Michelsen liest aus Marlene Dietrichs Büchern ihrer Erinnerungen, Tagebüchern oder Briefen.

Als Extra-Veranstaltung außerhalb der Reihe gibt es am Mittwoch, 1. Juni, einen Poetry-Slam. Zum ersten Mal werden Teresa Reichl und Leticia Wahl durch den Abend führen und ausgezeichnete Poeten in die Trompeterstadt holen. Beginn ist um 19.30 Uhr.