Politikerbesuch hatte das Technische Hilfswerk, Ortsverband Bad Säckingen, am vergangenen Dienstag von Peter Schallmayer (SPD), Alexander Wunderle (SPD) und Nico Kiefer (SPD). Das Hauptthema des Gesprächs war die aktuelle Situation durch Corona, sowie die Leistungsfähigkeit des THW-Ortsverbandes und der Bundesanstalt für Zivil- und Katastrophenschutz, schreibt das Technische Hilfswerk Bad Säckingen in einer Pressemitteilung.

Stetig steigender Helferzuwachs

Nach der Begrüßung durch den Ortsbeauftragten Stefan Prommersberger, hob dieser die Wichtigkeit solcher Begegnungen hervor und betonte, dass ohne wohlwollende Politiker ein effizienter Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar sei. Er bedankte sich bei der Delegation für das Interesse an seinem Ortsverband. Der Ortsverband Bad Säckingen hat seit Jahren einen stetig steigenden Helferzuwachs. Neben einer der größten Mini- und Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks bundesweit ist der Helferstand ausgeglichen.

Gut ausgestattet für den Notfall

Der Zugführer Benedikte Kammerer, und der stellvertretende Ortsbeauftragter Sherepreet Schwer führten die Gäste durch die Hallen und Depots des Ortsverbandes. Der technische Zug wurde mit seinen örtlichen Besonderheiten vorgestellt.

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Hierbei interessierten sich die Besucher im Angesicht der Corona-Lage für die Fachgruppe Infrastruktur, welche zur Errichtung von Impfstationen, Fieberambulanzen und Notfallkrankenhäusern eingesetzt werden kann. Der Ortsverband verfügt über eine Anzahl an Zelten, Feldbetten und Heizungen, um Notunterkünfte einzurichten. Schweres Spezialgerät, Rettungsboote zur Personenrettung, Fahrzeuge für den Schnelleinsatz und eine umfangreiche Anzahl an Beleuchtungsmittel wurden vorgestellt.

Einsatzerfahrungen in der Personensuche

Sherepreet Schwer als stellvertretender Leiter der Projektarbeitsgruppe Unbemannte Luftfahrzeuge erläuterte die Fortschritte des Gesetzgebungsverfahrens und der Einsatzerfahrungen in der Personensuche, Unfallermittlung oder wie zuletzt beim größten Waldbrand von Mecklenburg-Vorpommern bei der Suche nach Glutnestern und beim Dokumentieren der Lage.

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Lösungsorientierte Arbeitsweise

Die Landespolitiker interessierte ebenfalls, wie das Technische Hilfswerk vor Ort hilft und eingesetzt werden kann. Der Ortsbeauftragte Stefan Prommersberger betonte die Flexibilität, die unbürokratische und lösungsorientierte Arbeitsweise der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk als Partner des Landes und der Organisationen.

Internationale Zusammenarbeit

Peter Schallmayer erkundigte sich, ob der Ortsverband auch international mit Einsatzorganisationen zusammenarbeitet. Zugführer Benedikt Kammerer erläuterte die Verflechtung des Ortsverbandes mit zahlreichen Zivilschutzorganisationen und Führungsorganen aus der Schweiz. In gemeinsamen Übungen trainieren die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Einsatzszenarien und ergänzen ihr Wissen mit dem des Schweizer Zivilschutzes.

Als ein weiteres Thema wurde der Bundesfreiwilligendienst angesprochen, bei dem man seit 2019 die Möglichkeit hat, als sogenannter „Bufdi“ sein freiwilliges Jahr im Technischen Hilfswerk zu absolvieren. Hier stehen die Technik, Medien, Verwaltung, Menschen und die IT im Vordergrund.

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