In der Bad Säckinger Innenstadt gibt es eine weitere Klimaoase. Die beiden Freundschaftsvereine Sanary sur Mer und Santeramo haben sich zusammengetan und einen Olivenbaum auf dem Baltherplatz, direkt neben dem „Margarethen Schlössle“, gepflanzt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird an dieser Stelle auch eine „Freundschaftsbank“ aufgestellt. „Wir möchten die Entsiegelung der Flächen vorantreiben“, erklärte Bürgermeister Alexander Guhl den Hintergrund der Aktion im Rahmen eines Pressegesprächs, „damit wir das Leben in der Stadt wieder erträglicher gestalten können.“

Bereits im Jahr 2018 ist die Aktion „Klimaoasen“ in der Schweiz gegründet und dann im Jahr 2021 von Stefan Meier auch in Bad Säckingen initiiert worden. Mithilfe dieser Aktion sollen Städte und Gemeinden animiert und dabei unterstützt werden, Bäume auf ihren Flächen zu pflanzen. 2021 ist die erste Klimaoase dann in der Bad Säckinger Lohgerbe entstanden. Ziel der inzwischen grenzüberschreitenden Aktion ist es, entlang des Hochrheins möglichst viele schattenspendende Bäume in Siedlungsgebieten zu pflanzen, um auf den fortschreitenden Klimawandel und die zunehmenden Hitzetage aufmerksam zu machen. „Wir nehmen das Stadtklima ernst und wir hoffen darauf, noch mehr Klimaoasen zu realisieren“, sagte der Bürgermeister.

„Hoffen wir darauf, dass der Baum und unsere Freundschaft noch weiter wachsen und gedeihen wird“, sagte die Vorsitzende des Freundeskreises Sanary sur Mer, Henrike Lopatka. Gemeinsam mit dem Freundeskreis Santeramo wurde ein großer Olivenbaum angeschafft und von der Stadtgärtnerei eingepflanzt. „Ich freue mich über die tolle Zusammenarbeit der einzelnen Freundschaftsvereine“, sagte der Vorsitzende Bernhard Griesser vom Freundeskreis Santeramo. Der Umweltbeauftragte der Stadt, Ralf Däubler, betonte: „Wir sind motiviert, noch mehr zu machen.“ Neben dem Pflanzen von Bäumen ist es bei der Aktion „Klimaoasen“ zum Beispiel auch möglich, kahle Fassaden zu begrünen.